Feinstaub Schweiz

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Gesundheitslexikon

Hitzeerschöpfung

Eine Hitzeerschöpfung entsteht, wenn man bei warmem Klima weniger Flüssigkeit aufnimmt, als der Körper verbraucht. Beispielsweise verliert der Mensch in Folge grosser körperlicher Anstrengung bei heissem Wetter oder in überheizten Räumen viel Flüssigkeit und Elektrolyte. Gleicht er diesen Verlust nicht durch Trinken aus und sorgt er nicht für eine Abkühlung, kann es zu einer Hitzeerschöpfung kommen. Sie zählt, wie auch Sonnenstich und Hitzschlag, zu den Hitzeschäden.

Bei Hitze muss auf genügend Flüssigkeit geachtet werden.

(Photo: www.suedostschweiz.ch)

Als Folge des Wasser- und Salzverlusts ändert sich die Konsistenz des Blutes: Es wird dickflüssiger und kann schlechter durch die Gefässe fliessen. Ausserdem weiten sich bei einer Hitzeerschöpfung die in der Nähe der Körperoberfläche gelegenen Gefässe, um über die erhöhte Durchblutung mehr Wärme abgeben zu können.

Die Symptome der Hitzeerschöpfung ähneln denen eines Schocks aufgrund eines zu geringen Blutvolumens. Neben

  • Schwindel,
  • Übelkeit und
  • Benommenheit können
  • schwere Kopfschmerzen und
  • Bewusstlosigkeit

die Folge sein.

Bei einer Hitzeerschöpfung sollte sich der Betroffene umgehend flach hinlegen und vermehrt Flüssigkeit zu sich nehmen, am besten isotonische Getränke oder Brühen, um zugleich Elektrolyte zuzuführen. Andernfalls Mineralwasser, Saft-Schorlen oder Kräutertee. [weiter]

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