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Wetter & Freizeit

Gemüse richtig anbauen

Zum Niederknien, wie gut frische Erde riecht! Wie stolz man auf den eigenen Garten ist. Und wie köstlich selbstgezogene Bohnen schmecken! Tipps und Tricks für Einsteiger.

Beim ersten Anpflanzen sollten Garten-Anfänger mit «sicheren» Einsteigerpflanzen starten. Dann weitere Gemüse dazunehmen.

Bevor es losgeht

«Der grösste Anfängerfehler ist oft der Erfolgsdruck, den man sich selbst auferlegt», sagt Gartenbaulehrer Martin Kündig. Einsteiger erwarten von sich schon im ersten Jahr den perfekten Garten und tadelloses Gemüse – und sind ernüchtert, wenn es anders kommt. «Dabei können für Misserfolge auch das Wetter oder Schädlinge verantwortlich sein», tröstet Kündig, der am Bildungszentrum Wallierhof bei Solothurn arbeitet. Auch Walter Käppeli rät: «Seien Sie sich selber und dem Garten gegenüber grosszügig.» Und wenn man den richtigen Erntezeitpunkt bei einem Fenchel vergessen hat, soll man ihn nicht beschämt auf den Kompost werfen. Sondern ihn wachsen lassen und schauen, was für schöne Blüten sich bilden – und wie beliebt diese bei Schmetterlingen sind. «Und man sollte bedenken, dass sich nicht in jedem Garten alles anbauen lässt», sagt Käppeli, der bei Bioterra Gartenkurse gibt. «An meinem Wohnort gärtnere ich seit 25 Jahren – und schaffe es mit diesen Bodenverhältnissen bis heute nicht, Rüebli zu ziehen.»

Wenn es losgeht

Bevor sich Garten-Neulinge in den Details verlieren, sollten sie sich an ein paar wichtige Grundsätze halten: [weiter]

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Refugium für bedrohte Arten

Tiere im heimischen Garten zu beobachten macht Freude. Schon wenige einfache ­Massnahmen reichen, und der Garten wird zu einem Refugium für bedrohte Arten.

Igel im Gestrüpp (Bild: Olivier)

Ordentlich und sauber präsentiert sich die Mehrheit der Hausgärten in der Schweiz. Doch viele Tierarten fühlen sich in den aufgeräumten Gärten nicht wohl. Oft reichen schon kleine ­Mittel, um Igeln, Eidechsen, Schmetterlingen und Vögeln einen geeigneten Lebensraum ­direkt vor der Haustür zu schaffen:

Laub- und Ästehaufen

Igel sind in unseren Breitengraden selten ­geworden. Ein Grund dafür sind sterile, auf­geräumte Gärten. Ein wurmreicher Komposthaufen als Nahrungsquelle sowie einfache ­Haufen aus Reisig, Ästen oder Laub in einer ­geschützten Ecke des Gartens schaffen ein kleines Paradies für Igel. Zudem dürfen keinerlei Gifte im Garten eingesetzt werden. Eine 
gute Lebens­umgebung dankt das kleine, stachlige Lebewesen dann mit der unermüdlichen Jagd auf Schnecken, die für die meisten Gartenbesitzer ein Ärgernis sind. [weiter]