Wetter & Gesundheit
UNO warnt vor Hungerkatastrophe in Pakistan
Sukkur/Berlin/Bern/Islamabad (sda/rtd/afd/dpa) Pakistan droht wegen der schweren Überschwemmungen eine Hungerkatastrophe. In den Krisengebieten hätten bereits Millionen Menschen zu wenig Nahrung, sagte ein Sprecher des UNO-Welternährungsprogramms (WFP) am Montag in Islamabad.
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30'000 Neugeborene vom Tod bedroht. Bild: OCHA |
Der Hunger schwächt die Flutopfer und macht sie noch anfälliger für Krankheiten. Die Überschwemmungen haben grosse Teile der pakistanischen Reis-Anbaugebiete zerstört. Zunehmend betroffen ist dabei auch die südliche Provinz Sindh, die als Kornkammer des Landes gilt.
Nach Einschätzung der deutschen Regierung sind 30'000 Neugeborene vom Tod bedroht, wenn sie nicht rasch Hilfe bekommen. Es werde erwartet, dass in den kommenden Wochen 90'000 Kinder in den Überschwemmungsgebieten und Lagern zur Welt kämen, sagte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, am Montag in Berlin nach der Rückkehr von einem mehrtägigen Besuch in Pakistan. [ weiter ]
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Ölpest-Helfer mit Atemproblemen
Die Helfer, die an den Säuberungsarbeiten bei der schlimmsten Ölpest in der Geschichte Spaniens im Jahr 2002 beteiligt waren, haben laut einer Studie Atembeschwerden. Und weitere Symptome.
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Waten in Ölschlamm: Einge der tausenden Helfer, die halfen, die Folgen der Tanker-Havarie zu beseitigen. |
In der am Dienstag in der US-Fachzeitschrift «Annals of Internal Medicine» veröffentlichten Studie wurden zwischen September 2004 und Februar 2005 insgesamt 501 Fischer untersucht, die an den Arbeiten nach der Havarie des Tankers Prestige vor der spanischen Küste beteiligt waren. Weitere 177 Fischer, die nicht teilnahmen, wurden ebenfalls begutachtet.
Laut den Ergebnissen der spanischen Forscher zeigten die Rettungshelfer häufiger Symptome von Atemwegsproblemen und chromosomale Veränderungen der Lymphozyten, die zu den weissen Blutkörperchen gehören. [ weiter ]




