Aktuelle Polenprognose

Detaillierte Pollenprognose für die Schweiz [ weiter ]

Feinstaub Schweiz

Feinstaub Schweiz - aktuelle Karte der Belastung [ weiter ]

Pollenflugkalender 2017

Der Kalender zeigt jahreszeitliche Verbreitung der Pollen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. [ weiter ]

Luftreinhaltung

Kompetente Beurteilung der Luftbelastung lokal, regional und national von METEOTEST [ weiter ]

Wetter & Gesundheit

«Gesunde Bräune gibt es nicht»

Die Sonnenstrahlung verursacht viele Hautschäden. Wie schützt man sich am besten, um den Aufenthalt im Freien geniessen zu können? Professor Stephan Lautenschlager erläuterte an einem Vortrag in der Reihe «Wissen-schaf(f)t Wissen», welche Wirkung Schatten, Textilien und Sonnencremes wirklich haben.

Der Gesundheit zuliebe: Die Haut vor Sonne schützen. (Bild: Jörg Brinckheger)

Endlich wird es Sommer. Nach den langen Wintermonaten locken uns jetzt die ersten warmen Sonnentage ins Freie. Die UV-Strahlung des Sonnenlichts lässt unseren Körper höhere Mengen an morphiumartigen Endorphinen produzieren, die ein Glücksgefühl auslösen. Doch die UV-Strahlung hat auch zahlreiche Nebenwirkungen. Professor Stephan Lautenschlager, Titularprofessor an der Universität Zürich, arbeitet als Chefarzt am Dermatologischen Ambulatorium des Stadtspitals Triemli. Er, sprach kürzlich in der Reihe «Wissen-schaf(f)t Wissen» über die Schattenseiten der Sonneneinwirkung auf den Menschen, und wie man sich am besten davor schützen kann.

Tumore, Hautfalten und schwere Hautverbrennungen 

Das Melanom, der schwarze Hautkrebs, ist die am meisten gefürchtete aber auch bekannteste Nebenwirkung der Sonnenstrahlen. Jedes Jahr werden mehr als 2200 neue Fälle diagnostiziert, Tendenz stark steigend. Auch wenn kein schwarzer Hautkrebs entsteht, verursacht die langjährige Einwirkung der Sonnenstrahlung chronische Hautschäden, die typischerweise mit «sandpapierartigen Rötungen» beginnen. Diese sogenannte aktinische Keratose kann nach Jahren in eine Form des hellen Hautkrebses übergehen. [weiter]

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Schlaff wegen des Wetters?

Seit Wochen zeigt sich das Wetter als Diva: Mal kalt, mal warm inklusive abrupter Temperaturschwankungen, geht es vielen an und auf die Nerven und stresst unseren Körper. Ein Problem ist für manche Menschen das fehlende Sonnenlicht.

Von einer solch stabilen Wettersituation kann man momentan nur träumen: Promenade in Vevey. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Wenn wir zu wenig UV-Strahlen abbekommen, werden im Körper weniger Hormone gebildet. Das hat zur Folge, dass sich viele müde und abgeschlagen fühlen.

Mehrheit der Frauen betroffen 

Das körperliche Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit scheinen also unter den Wetterlaunen zu leiden. Und es gibt auch Betroffene, die einen bevorstehenden Wetterwechsel zum Beispiel an Körperstellen spüren, die einmal gebrochen oder gezerrt waren. Oder sie reagieren bei Veränderungen mit Kopfschmerzen, Rheuma, Schwindel, Schlaflosigkeit oder innerer Unruhe. Bei einer Umfrage des Deutschen Wetterdienstes sahen 57 Prozent der Frauen und 42 Prozent der Männer einen Zusammenhang zwischen Wetterlage und der eigenen Gesundheit. So real diese Erfahrungen, so kritisch ist die Wissenschaft, was das Phänomen Wetterfühligkeit betrifft. Aber lässt sich eine Wetterempfindlichkeit medizinisch nachweisen?. [weiter]