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Klima

Der wahre Grund für die «Klimapause»: ETH-Forscher heizen Klimaskeptikern ein

Forschende der ETH Zürich haben die bisherigen Studien zur sogenannten «Erwärmungspause» analysiert, die teils zu gegensätzlichen Resultaten kamen. Die Widersprüche beruhen demnach auf der Verwendung unterschiedlicher Definitionen, Datensätze und Zeiträume. Ob es überhaupt eine Pause gab, ist inzwischen fraglich.

Die Diskussion um die Erwärmungspause ist mit den globalen Temperaturrekorden von 2014, 2015 und 2016 abgeflaut.
Bild: Shutterstock

Zwischen 1998 und 2012 schien die globale Temperatur weniger zu steigen, als Klimamodelle es vorhersagten. Diese «Erwärmungspause» warf Fragen auf, wie gut das Klimasystem überhaupt verstanden ist – insbesondere die Abgrenzung von menschgemachtem Klimawandel und natürlichen Klimaschwankungen. Wissenschaftler haben sich dem Phänomen in Hunderten von Studien gewidmet.

Die Untersuchungen kamen jedoch zu teils widersprüchlichen Ergebnissen: Einige fanden Hinweise auf eine Pause der Erwärmung, andere zeigten nur eine Verlangsamung des Anstiegs der globalen Temperatur während des besagten Zeitraums. Einige Studien zeigten hingegen einen kaum gebrochenen Erwärmungstrend.

Umfassender Rückblick

Ein Forscherteam der ETH Zürich um Iselin Medhaug und Reto Knutti hat in einem umfassenden Rückblick die wichtigen Studien zu dem Phänomen analysiert und die Gründe für die gegensätzlichen Schlussfolgerungen zusammengefasst. Davon berichten sie im Fachblatt «Nature». [weiter]