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Ozon und Forschung

Dreckige Luft begünstigt Diabetes

Dass Schadstoffe in der Luft Lungen- und Herzkrankheiten verursachen, weiss man. Aber Diabetes? Schritt für Schritt wird auch dieser Zusammenhang geklärt.

Ein Smog-Tag in Weifang, China. (Bild: Reuters)

Dunkler Nebel liegt im Dezember 1952 über London. Menschen mit Luftnot strömen in die Notaufnahmen. Die Todeszahlen verdreifachen sich, besonders viele sterben an einem Herzinfarkt. Nach diesen Tagen der «giftigen Dunkelheit» kann niemand mehr leugnen, dass sich Luftschadstoffe auf die Gesundheit auswirken. Seit diesen Smog-Tagen hat sich viel getan. Es wurden Gesetze erlassen, und die Luftqualität ist – zumindest im Westen – deutlich besser geworden. Doch noch immer werden vielerorts empfohlene Höchstgrenzen überschritten, auch in der Schweiz.

Ausweichen ist unmöglich

Nicole Probst vom Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut in Basel (Swiss TPH) bringt das Problem auf den Punkt: «Keiner kann ausweichen, weil die Luftverschmutzung alle betrifft.» Jeden Tag atmen wir etwa 15 000 Liter Luft ein. Je nach Wohnort und Jahreszeit befinden sich darin mehr oder weniger Spuren der Zivilisation wie Schwefel- oder Stickoxide, Ozon, Feinstaub und aromatische Kohlenwasserstoffe. [weiter]

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