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Schweiz will bei der Luftverschmutzung die Schraube anziehen

Die Schweiz will bei der Luftverschmutzung die Schraube anziehen und die Feinstaubbelastung weiter reduzieren. Die entsprechende Verordnung soll dieses Jahr mit strengeren Massnahmen verschärft werden.

Der Maximalwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft sollte nicht mehr als einmal pro Jahr überschritten werden. Im Winter wurde dieser Wert allerdings an mehreren Tagen erreicht. (Archivbild) KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Es sei schwierig, von heute auf morgen reagieren, wenn Feinstaubwerte einen zu hohen Wert erreichten, sagte Richard Ballaman, Chef der Sektion Luftqualität beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) der Nachrichtenagentur sda. Anfang dieses Jahres wurde dies im Tessin nötig.

Die Behörden erliessen Tempolimiten für Autos und ein Verbot für Dieselfahrzeuge. Zudem konnte der ÖV konnte kostenlos genutzt werden. Was es aber brauche seien proaktive Massnahmen, die langfristig wirkungsvoll seien, sagte Ballaman. Aus diesem Grund werde die entsprechende Vernehmlassung regelmässig angepasst. Die letzte Anpassung erfolgte im Oktober 2015.

Eine solche Situation wie im Tessin sei im Winter nichts aussergewöhnliches und nicht alarmierend, betonte Richard Ballaman. Sie zeige jedoch, dass Anstrengungen zur Reduktion von Stickoxiden, die vom Feinstaub, von Autos und von Heizungen kommen, weiterhin nötig seien. [weiter]

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