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Meteo Wissen

Ozon, der ungeliebte Sommergast

Je heisser der Sommer, desto mehr Ozon in der Luft. Anders aber als in den 1980er-Jahren steht die Belastung mit dem Reizgas heute nicht mehr hoch oben auf der politischen Agenda. Organisationen wie die Lungenliga Schweiz wollen dies wieder ändern.

Diese Kinder lassen sich ihren Sommerspass nicht durch hohe Ozonwerte nehmen. (Keystone)

Endlich ist sie da, die heisse Sommersonne. Und das nicht zu knapp. Doch sie hat auch ihre Schattenseiten. Neben der Trockenheit, die vor allem Landwirten schwer zu schaffen macht, gehört insbesondere die hohe Ozonbelastung dazu.

Seit Anfang Juli sind die Werte manchenorts auf über 200 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft geklettert. Der Grenzwert liegt bei 120 Mikrogramm.

Kein Thema mehr?

Dies kann vor allem für Menschen, die unter Lungenproblemen oder Atemwegerkrankungen leiden, unangenehm oder gar gefährlich werden. Schädlich ist das Reizgas gerade auch für Kinder unter fünf Jahren. Dies deshalb, weil die Lunge in diesem Alter noch nicht voll entwickelt ist.

Doch im Gegensatz zu den 1980er-Jahren, als der Kampf wider die Ozonbelastung Schlagzeilen machte, fallen die Berichte und Alarme über den ungeliebten "Sommergast" heute sozusagen in die Spalte der Faits divers. Die Forderung nach einer Tempobeschränkung auf Autobahnen von 120 auf 80km/h ist kaum Thema, weder bei Politikern noch am Stammtisch. [weiter]

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Hitzewellen heizen Städte stärker auf

Der Juni 2017 brach in der Schweiz etliche Wetterrekorde. Vor allem war der Monat, mit einer Hitzewelle zwischen dem 19. und 23. Juni, ausserordentlich heiss, der zweitheisseste Juni seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Städte heizen sich wesentlich stärker auf als umliegende Regionen, ein Effekt, der als städtische Hitzeinseln bekannt ist. Um die Ursachen besser zu verstehen – und vor allem um effektive Gegenmassnahmen ergreifen zu können – haben Wissenschaftler an der Empa und der ETH Zürich Modelle zur Wettervorhersage mit den Auswirkungen von Gebäuden und Strassen auf die Bildung von Hitzeinseln kombiniert. Daraus ergab sich eine detaillierte Wärmekarte für Zürich, die zur Vorhersage lokaler Lufttemperaturen verwendet werden kann.

Hitzeinseleffekt in Zürich während der Hitzewelle im Juni 2017. (Quelle: Empa / ETH Zürich / Gianluca Mussetti)

Die jüngste Hitzewelle in der Schweiz Ende Juni 2017 weckt Erinnerungen an die Hitzewellen von 2015 und 2003. Städtische Gebiete sind am stärksten betroffen, da diese Regionen einen Effekt aufweisen, der als städtische Hitzeinseln (engl. Urban Heat Island, UHI) bekannt ist und der im Vergleich mit der ländlichen Umgebung durch höhere Lufttemperaturen gekennzeichnet ist. Gründe für städtische Hitzeinseln sind dunkle Oberflächen, z. B. von Dächern und Strassen, die zu einer höheren Absorption der Sonnenenergie führen, ein Mangel an Verdunstungskühlung durch Vegetation, wenig offener Raum und damit ein Mangel an Durchlüftung und Nachtkühlung.

Städtische Hitzeinseln kennt man aus mehr als 400 Städten auf der ganzen Welt, sie weisen vor allem nachts bis zu sieben Grad «Übertemperatur» auf. Hitzewellen tragen nicht nur zu allgemeinem Unwohlsein und schlaflosen Nächten bei, sondern können auch aufgrund der Auswirkungen auf das menschliche Herz-Kreislauf-System und die Atemwege ernsthafte Erkrankungen, Erschöpfung, einen Hitzeschlag und sogar hitzebedingte Todesfälle verursachen. [weiter]