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Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
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Meteo Wissen

Klima-Crash im Mittelalter: Das härteste Jahrzehnt der Schweiz und ganz Europas

Mit dem Winter 1431 begann ein grausames Jahrzehnt: Hunger, Krankheiten und Kriege entvölkerten Europa. Die Ursache: eine erstaunliche Witterung. Die Katastrophe könnte sich jederzeit wiederholen.

Im Winter 1431 begann ein Jahrzehnt, das Hunger und Krieg über Europa brachte. Die Konkurrenz um Nahrung verschärfte die Konflikte. In der Schweiz schloss die Stadt Zürich die Gemeinden Schwyz und Glarus mit diesem Dokument aus von seinen Getreidemärkten, woraufhin 1440 der Alte Zürichkrieg ausbrach. bild: Staatsarchiv Zürich

Das Unglück begann mit einem Hochzeitstanz. Nach langer Zeit war die Pegnitz in Nürnberg im Winter 1431/32 mal wieder zugefroren. Eine Feiergesellschaft ergriff die Gelegenheit, auf dem Eis zu tanzen.

Die fröhlichen Menschen ahnten nicht, dass sie den Aufzug einer zehnjährigen Klimakatastrophe erlebten.

Gerade erst war das Leben besser geworden in Europa, zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Zuvor hatten Krankheiten die Bevölkerung verkleinert, sodass nun die meisten Leute Arbeit fanden und gutes Auskommen hatten.

Wölfe schlichen um die Häuser

Endlich, so schien es, hatten es die Europäer geschafft, sich gegen Krankheiten und Ernteausfälle zu wappnen. Doch die 1430er-Jahre änderten alles, sie waren eines der härtesten Jahrzehnte überhaupt.  [weiter]

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Was uns der Christbaum über das Klima verrät

In Weihnachtsbäumen finden Foscher faszinierende biologische Strukturen und Erkenntnisse zu unserem Klima.

Fritz Schweingruber schneidet einen Tannenzweig in hauchdünne Scheiben, färbt diese anschliessend ein und analysiert sie unter dem Mikroskop. © Patrick Zuest

Wie grün sind deine Blätter, wie gross ist deine Symbolkraft. O Tannenbaum. Was wir seit zwei Jahrhunderten in unsere Stuben stellen, was wir mit Kugeln und Lametta schmücken, was wir besingen und bewundern, ist mehr als ein Feiertagssymbol. Es ist ein Forschungsobjekt. Denn wer den traditionellen Tannenbaum nicht nur anschaut, sondern aufschneidet und analysiert, erhält Einblicke in unsere Vergangenheit und – hoffentlich – Erkenntnisse zu unserer Zukunft.

Zwischen den Jahrringen und den Harzkanälen verbergen sich in Bäumen nämlich Antworten auf bedeutende Fragen der Biologie und des Klimawandels. Bei der Suche nach diesen Antworten ist weltweit fast niemand so erfolgreich wie die Schweiz. Einer der prägendsten Forscher überhaupt sitzt in einem kleinen Büro an der Birmensdorfer Forschungsanstalt WSL, in dem es mehr nach Wald als nach Weihnachten riecht. [weiter]

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