Meteo Wissen
Klimaänderung – ein neuzeitliches Schreckgespenst?
Wenn wir die CO2-Werte in der Atmosphäre erhöhen, dann wird es wärmer. Aber wie viel? Eine scheinbar einfache Frage mit einer langen Geschichte.
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Reto Knutti ist Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich. |
19. Jahrhundert: Die ersten Messungen
Niemand sprach von Klimaänderung, als Arrhenius 1896 Messexperimente zur Absorption von Infrarotstrahlung durch Kohlendioxid machte. Er formulierte eine Theorie für den Treibhauseffekt, und schätzte die Erwärmung für eine CO₂-Verdopplung auf rund 5.5°C. Heute bezeichnen wir den Wert für die Verdoppelung der atmosphärischen CO₂-Konzentration als «Klimasensitivität». Sie ist ein Mass dafür, wie stark sich im Gleichgewicht die globale Temperatur ändert als Reaktion auf eine Störung in der Strahlungsbilanz. [ weiter ]
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Hitze über Russland begünstigt Flut in Pakistan
Das ausserordentliche Hoch über Russland sowie ein ungewöhnlich starker Monsun: Die Kombination dieser zwei Phänomene liegt laut der Atmosphärenforscherin Olivia Romppainen am Ursprung der Hochwasserkatastrophe in Pakistan.
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In Moskau verschwindet der Kreml im Smog, Touristen schützen sich mit Atemmasken. (Keystone) |
Derweil Russland unter einer fürchterlichen Hitze ächzt und ganze Landstriche abbrennen, versinkt Pakistan entlang des Indus im Hochwasser.
Auf einer Strecke von über 1000 Kilometern entlang des Stromes haben die Wassermassen bisher rund 1600 Menschenleben gefordert. Hunderttausende sind in Pakistan auf der Flucht, insgesamt sind weit über zehn Mio. Menschen von der Katastrophe betroffen. [ weiter ]




