Wetterfroscher

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Wetterlexikon

Der Schweizer Winter ist so trocken wie seit Jahrzehnten nicht mehr

Es ist der trockenste Winter seit Jahrzehnten. Forscher rätseln, ob das mit der Erderwärmung zu tun hat. Beweise dafür gibt es allerdings nicht.

Kein Niederschlag, kein Schnee: Lange ging Wintersport heuer nur dank künstlicher Beschneiung.
© KEYSTONE

Zum Ende des Winters hat sich doch tatsächlich ein Tief der Schweiz genähert. Der Wind ist aufgefrischt, Regenwolken sind aufgezogen, in den Alpen herrscht leichtes Tauwetter. Kein grosser Nachrichtenwert eigentlich – und doch ein Kuriosum in dieser zu Ende gehenden kalten Jahreszeit. Denn der Winter 2016/17 wird in der Schweiz voraussichtlich als trockenster seit 41 Jahren in die Geschichte eingehen, lautet die vorläufige Bilanz von Meteo Schweiz. Rund 120 Liter Regen und Schnee kamen in den vergangenen drei Monaten vom Himmel – das macht nicht einmal die Hälfte der üblichen Menge.

Noch ist der Winter, der meteorologisch gesehen bis Ende Februar dauert, nicht zu Ende. Doch Meteo Schweiz hat für die «Nordwestschweiz» die gesammelten Daten bereits ausgewertet und mit den Prognosen für die letzten Februar-Tage ergänzt. Das sich ergebende Bild ist historisch: Die geringen Winterniederschläge summierten sich im Wallis und in der Westschweiz auf nur 20 bis 30 Prozent der Norm 1981–2010. Das Wallis verzeichnete den niederschlagsärmsten Winter seit 40 Jahren. [weiter]

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