Gewitter

Aktuelles Gewittergeschehen auf der Schweizerkarte (blids.de / SIEMENS) [ weiter ]

Wetterfroscher

Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
Wetterunterricht. [ weiter ]

Wetter bestimmen

Die Reichweite nützlicher Wettervorhersagen wird sich noch um mehrere Tage in die Zukunft verlagern

Die Prognose von Wind und Wolken wird immer genauer. Doch jetzt nähern sich die Meteorologen einer Problemzone – den schwer berechenbaren Schauern und Gewittern.

Gewitter und Schauerwolken sind so klein, dass globale Vorhersagemodelle sie derzeit nicht im Detail erfassen. Bild: Neil Tackaberry

Vielleicht wird das Wetter nicht immer schöner, seine Vorhersage aber immer genauer. Seit Wissenschafter vor gut sechzig Jahren begannen, den Computer dafür zu nutzen, ist die Treffsicherheit gestiegen. Pro Jahrzehnt, so sagen Meteorologen, habe man ungefähr einen Tag hinzugewonnen: Eine Vorhersage über sechs Tage ist heute so gut wie eine Vorhersage über vier Tage im Jahr 1999. Ein nahes Ende des Verbesserungstrends können Fachleute nicht absehen. Das Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft. Irgendwann aber wird der Fortschritt bei der Wettervorhersage eine Grenze erreichen – das ist seit langer Zeit bekannt.

Die Fehler des Schmetterlings

Klassische Überlegungen zur Vorhersagbarkeit stellte der amerikanische Meteorologe Edward Lorenz vor fünfzig Jahren an: Er merkte an einfachen Rechenmodellen, dass kleine fehlerhafte Abweichungen in der Wettervorhersage mit der Zeit so stark anwachsen, dass das Weiterrechnen keinen Sinn mehr ergibt. [weiter]

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