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Klima

Beobachtete Klimaentwicklung in der Schweiz

In der Schweiz ist es heute in allen Landesteilen deutlich wärmer als früher. Die bodennahe Lufttemperatur hat über die letzten 150 Jahre um etwa 2 Grad Celsius zugenommen – deutlich stärker als im weltweiten Durchschnitt. Neun der zehn wärmsten Jahre seit Messbeginn lagen im 21. Jahrhundert. Auch Starkniederschläge sind häufiger und stärker geworden.

Beobachtete Veränderungen. Grafik: NCCS

In der Schweiz gibt es seit 1864 verlässliche Langzeitmessungen des Klimas. Sie zeigen eindeutige Beweise des Klimawandels. So hat die bodennahe Lufttemperatur in der Schweiz in den letzten 150 Jahren um etwa 2 Grad Celsius zugenommen*. Diese Erwärmung ist deutlich stärker als im globalen Durchschnitt (0,9 Grad Celsius). Am schnellsten erwärmte sich unser Klima seit den 1980er-Jahren.

Als eine Folge dieser Erwärmung kommt es heute zu häufigeren und zu wärmeren Hitzeperioden als früher. Ebenfalls verringerte sich das Volumen der Alpengletscher seit Mitte des 19. Jahrhunderts insgesamt um rund 60 Prozent. Seit 1970 hat die Anzahl der jährlichen Schneefalltage auf 2000 Meter über Meer um 20 Prozent abgenommen. Unterhalb von 800 Meter über Meer schneit es heute sogar nur noch halb so oft wie damals. Die Vegetationsperiode ist zwei bis vier Wochen länger als in den 1960er-Jahren. [weiter]