Klima
Klimawandel: Wo steht die Forschung zum Permafrost in der Schweiz?
Als Permafrost bezeichnet man eine Schicht aus Eis, Gestein und Erde, welche die eisigen Landschaften auf der Nordhalbkugel zusammenhält. Dieser verborgene, gefrorene Kitt beginnt sich von den Alpen bis zur Arktis langsam zu erwärmen – ein Prozess, der den Klimawandel beschleunigen könnte. Wo steht die Permafrostforschung in der Schweiz und andernorts?
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In der Schweiz sind etwa 6-8% der Landesfläche instabil. Foto: Keystone / Dominic Steinmann |
Was ist Permafrost?
Permafrost, auch Dauerfrostboden genannt, ist Boden aus Gestein, Schutt oder Moränenmaterial, das durch Eis gebunden ist und sich nie auf mehr als 0°C erwärmt.
Er bedeckt ca. 11% der Landmasse der Erde und findet sich in allen Polar- und Hochgebirgsregionen der Welt, primär auf der nördlichen Hemisphäre in den arktischen und hocharktischen Regionen Kanadas und Russlands.
Auch in den Alpen gibt es Permafrost. Er bedeckt ca. 3–5 % der Fläche der Schweiz und ist in Geröllhalden und Felswänden in Höhen über 2600 m zu finden. Er ist meist unsichtbar, da er unter der Oberfläche liegt. [weiter]




