Klima
Schweizer Finanzbranche wegen Klimafolgen auf dem Prüfstand
Der Schweizer Finanzsektor investiert weiterhin Milliarden in globale fossile Energieprojekte, die bis zu 18-mal mehr Emissionen verursachen als die Schweiz selbst
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Eine Luftaufnahme der Chevron-Raffinerie in El Segundo, einer der grössten Erdölverarbeitungsanlagen in Kalifornien, USA. Bild: Mario Tama / Getty Images |
Eine neue Volksinitiative fordert strengere Umweltregeln für Investitionen. Was zeigen die Daten?
Der Schweizer Finanzsektor veröffentlicht seit Jahren Klimaberichte, setzt sich Netto-Null-Ziele und wirbt mit Nachhaltigkeitsstrategien. Doch Aktivist:innen argumentieren, dass diese freiwilligen Bemühungen zu kurz greifen: Institutionen mit Sitz in der Schweiz würden im Ausland nach wie vor erhebliche Umweltschäden verursachen. Viele finanzieren weiterhin Öl- und Gasunternehmen, Rohstoffhandelsfirmen und Schwerindustrie.
Die Initiant:innen sagen, Banken, Versicherungen und Pensionskassen müssten verpflichtet werden, mehr für Klima und Natur zu tun und die Branche tatsächlich nachhaltig auszurichten. Im April reichten Umweltorganisationen wie WWF und Greenpeace die Unterschriften für eine Volksinitiative ein, um das Thema an die Urne zu bringen. [weiter]



