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Klima

Gletscherschwund mit weitreichenden Folgen

Bis 2100 könnten in den Alpen nur noch vier Prozent der Eisfläche von Anfang dieses Jahrhunderts übrig sein. Weltweit schmelzen die Gletscher rapide. Viele Auswirkungen dieses Schwunds - auch für die Menschen - seien bisher zu wenig beachtet worden, warnen Forscher.

Blick von der Moosfluh auf den Aletschgletscher im Juli 2017. Im Alpenraum gehen die Gletscher besonders stark zurück. (Archivbild) | KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN

Zehn Prozent der Landfläche der Erde sind von Gletschern bedeckt - Tendenz rapide fallend. Aufmerksamkeit hat insbesondere eine Folge dieser grossen Schmelze erhalten, nämlich dass der Meeresspiegel steigen wird. Andere Folgen des Gletscherschwunds, etwa auf die Wasserversorgung der Bevölkerung, wurden bisher zu wenig beachtet, mahnt ein internationales Forscherteam mit Schweizer Beteiligung im Fachblatt "PNAS".

Den grössten Anteil der verlorenen Eismassen tragen die Gletscher am Golf von Alaska, der kanadischen Arktis sowie die Eisschilde Grönlands und der Antarktis bei, wie die Forschenden - darunter Tom Battin von der ETH Lausanne und Christopher Robinson von der Forschungsanstalt Eawag - im Fachartikel schreiben. Den grössten individuellen Verlust verzeichnen jedoch die europäischen Alpen und die Anden in Südamerika. [weiter]