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Klima

Die Erde leidet an Fieber

Aufhalten können wir den Klimawandel nicht mehr. Die schlimmsten Folgen können wir aber noch verhindern — wenn wir jetzt die Notbremse ziehen.

Als Folge der Erderwärmung treten extreme Wetterphänomene wie Waldbrände immer häufiger auf. Foto: Ylvers, Pixabay

In den letzten 22 Jahren reihten sich die 20 wärmsten Jahre seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen fast nahtlos aneinander. 2020 und 2016 waren mit minimalen Unterschieden die beiden wärmsten Jahre. Heute gibt es so gut wie keine Klimaforscher mehr, die den Grund dafür nicht auf menschliche Einflüsse zurückführen: Die Datenlage spricht für einen sogenannten anthropogenen, einen vom Menschen verursachten Klimawandel. Hauptursache ist der immer weiter anwachsende Gehalt an CO2 und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre, welcher 2019 auf neue Rekordwerte stieg — und das trotz globaler Bestrebungen, den Ausstoss klimawirksamer Stoffe einzudämmen. Nachweisbar ist auch der Ursprung des überschüssigen CO2: Es stammt aus der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle und Öl.
Treibhausgase verwandeln die Erde in ein Treibhaus, da sie Sonnenstrahlung ungehindert einlassen, während die daraus entstehende Wärme die Erdatmosphäre nicht mehr verlassen kann. Als Folge der Erderwärmung verändern sich Wetterdynamiken, Wasser- und Eisvorräte schwinden und Wetterereignisse werden immer extremer. [weiter]