Wassertemperaturen

«Solange die Aare nicht gefroren ist, schwimme ich»

Wer bei Minustemperaturen in die Aare steigt, muss verrückt sein. So denken viele. Für Extrem-Aareschwimmer Jacques-Olivier Pidoux gehört das eiskalte Bad aber zum Alltag.

Ein paar kräftige Züge in der eiskalten Aare... Bild: Urs Baumann

Wenn Jacques-Olivier Pidoux in der Badehose über den schneebedeckten Marzilirasen sprintet, zieht er einige verwunderte Blicke auf sich. Und wenn er sich dann noch bei Minusgraden in die Aare wirft, reiben sich viele ungläubig die Augen.

«Wenn die Aare so kalt ist wie jetzt, dann schwimme ich nur etwa 30 Sekunden», kündigt der 45-Jährige an. Nach einigen Metern im Wasser klettert er via Aaresteg an Land und sprintet zurück zu den Garderoben im Marzili. Seine Zähne klappern ein wenig, als er sich wieder seine warmen Kleider anzieht. Aber der «Touring»-Journalist lächelt zufrieden. «Es ist ein tolles Gefühl, wenn ich spüre, wie mein Körper die Kälte überwindet.» Dazu biete ihm die Umgebung im Marzili ein einmaliges Badeerlebnis. [weiter]

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