Wassertemperaturen

Wunderwaffe Eisbaden: Das bringt der Sprung ins kalte Wasser

Biohacker Andreas Breitfeld und Kälte-Expertin Josephine Worseck über Wirkung, Vorteile und Risiken einer alten Therapie, die wieder (zurecht) voll im Trend liegt.

Die Datenlage ist eindeutig: Kälte senkt Entzündungswerte, stärkt das Immunsystem, trainiert das Herz-Kreislaufsystem. Foto: Philipp Horak

Egal ob am Leopoldkroner Weiher, im Augstsee (wie Rekordschwimmer Josef Köberl im Bild) der Isar oder an der Donau, egal ob Stadt oder Land: Eisbaden ist beliebter denn je. Ziemlich genau 200 Jahre nach der Geburt des Pfarrers Sebastian Kneipp, der die Heilkraft der Kälte schon im 19. Jahrhundert erkannt hatte, erfährt das Thema eine Nachfrage, die man glatt als Boom bezeichnen kann. Mir ging es nicht anders, als ich mich vor rund sieben Jahren auf die Biohacking-Reise begab, fand ich das Thema Kälte von Anfang an spannend. Nicht zuletzt, weil es dazu ausreichend Studien und eine stabile Forschungslage gab. Allerdings war der Einstieg eine ziemliche Herausforderung. Heute tauche ich (fast) täglich für rund fünf Minuten in eine modifizierte Kühltruhe, die ich als Eisbad nutze. Sicher etwas extrem, aber Morgens besser als jeder Kaffee und aufgrund der Synergieeffekte eine tragende Säule in meinem System. [weiter]

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