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Gesundheitslexikon

Gesunder Schwarzdorn

Die dunkelblauen Früchte des Schwarzdorns stechen dem Spaziergänger im Herbst ins Auge. Blüten und Beeren des Strauches stecken voller gesunder Stoffe.

Die Beeren von «Prunus spinosa», so der lateinische Name der Pflanze, zählen zu den ältesten Nahrungsmitteln des Menschen. Foto:© Bettina Epper

Schlehdorn, Ackerpflaume oder Heckendorn – so heisst der Schwarzdorn im Volksmund. Dieser Strauch wächst in Europa, Vorderasien bis zum Kaukasus und in Nordafrika. Hierzulande findet man ihn oft an Waldrändern oder als Bestandteil von Hecken zusammen mit Hasel, Berberitze, Weissdorn oder Wildrosen. Der Schwarzdorn ist der erste blühende Strauch im Frühling: Seine Blüten überziehen die Äste wie frisch gefallener Schnee. Im Herbst zieren ihn kugelige, etwa daumennagelgrosse, dunkelblaue Früchte, die zum Hineinbeissen einladen. Doch der Genuss hält sich in Grenzen, sauer, herb und bitter zugleich schmecken die Beeren. Zudem hinterlassen sie auf der Zunge und im Mund ein pelziges Gefühl. Schuld daran sind Gerb- und Farbstoffe. Diese sogenannten sekundären Pflanzenstoffe haben es aber in sich: Sie hemmen Entzündungen, bekämpfen Infektionen, beugen Gefässkrankheiten vor und schützen das Herz. Schlehdornfrüchte enthalten zudem eine ganze Reihe weiterer Pflanzenstoffe wie zum Beispiel Fruchtsäuren, Anthocyane sowie Vitamin C. [weiter]

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