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Gesundheitslexikon

Depressive Verstimmung

(Saisonal abhängige Depression, Winterdepression)

Sieht so eine saisonal abhängige Depression aus? (Ausschnitt aus "An der Schwelle zur Ewigkeit" von Vincent van Gogh, 1890)

1. Überblick

Die depressive Verstimmung hat immer Saison – im Winter treten depressive Verstimmungen jedoch besonders häufig auf. Die sogenannte Winterdepression hängt mit der Jahreszeit zusammen: Die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel, es stürmt und regnet – spätestens im November schlagen vielen Menschen das nasskalte Wetter und der Lichtmangel aufs Gemüt. Dauert der lustlose, niedergeschlagene Zustand länger als zwei Wochen an, spricht man von einer saisonal abhängigen Depression (SAD) oder entsprechend der Jahreszeit auch von einer Winterdepression.

Die depressive Verstimmung (leichte bis mittelschwere Depressionen) zählt zu den häufigsten Krankheiten. Besonders bekannt ist die Winterdepression, die im Herbst und Winter auftritt. Es gibt viele Symptome, die auf eine depressive Verstimmung hinweisen können: Der Betroffene ist niedergeschlagen, lustlos, erschöpft und hat häufig Heisshunger auf Süsses. Die dauerhaft schlechte Stimmung schlägt wiederum aufs Gemüt, soziale Kontakte werden eingeschränkt. Ein Teufelskreis baut sich auf, denn der Betroffene fühlt sich immer einsamer. [weiter]

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