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Gesundheitslexikon

Bärlauch – im Frühling unüberriechbar

Seit Jahren steht das nach Knoblauch riechende Kraut auf der Karte vieler Restaurants, die von März bis Juni ihren Gerichten eine saisonale Würze geben möchten

Die filigranen Blüten des Bärlauchs. Bild: Thomas Reich (WSL)

Der Bärlauch (Allium ursinum) gehört zu den Lauchkräutern, einer Untergruppe der weitverzweigten Familie der Liliengewächse. Er ist an seinem Knoblauch- resp. Zwiebelgeruch zu erkennen. Charakteristisch sind seine beiden elliptisch- lanzettförmigen Blätter sowie sein schneeweisser Blütestand mit den sechszipfligen Blütensternen.

Der auf feuchten, humusreichen Laub- und Auenwaldböden in grossen Kolonien wachsende Bärlauch ist im Volksmund als "Wald-" oder "Wildknoblauch" bekannt. Bereits die alten Römer machten sich diese Waldpflanze zu Nutze. Daran erinnert unter anderem auch der noch heute im St. Galler Oberland gebräuchliche Mundartname "Rämschelen" (römischer Salat).

Die ersten Blätter erscheinen je nach Wetterlage und Standort zwischen Ende Februar und Anfang März. [weiter]

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