UV Index

UV Index und Prognose von MeteoSchweiz [ weiter ]

UV-Index

Immer mehr Zentralschweizer erkranken an einem Melanom

In der Zentralschweiz ist die Zahl von Melanomen markant angestiegen. Ausgelöst wird dieser schwarze Krebs meist von der Sonne – die auch in den Wintermonaten zur Gefahr werden kann.

Vorsicht beim Sonnenbad im Winter: Schnee und Eis reflektieren die Strahlen stark, die UV-Belastung nimmt in höheren Lagen zu. | Bild: Ennio Leanza/Keystone (Laax)

Jede Medaille hat eine Kehrseite. Auch wenn man der Sonne generell nur gute Eigenschaften zuspricht – Wärme und Licht –, so hat auch sie Schattenseiten. Denn die UV-Strahlen der Sonne sind hauptsächlich für Hautkrebserkrankungen verantwortlich. Und die Entwicklung der Hautkrebsfälle lässt aufhorchen: Erkrankten in den Achtzigern landesweit pro Jahr rund 1000 Personen an einem Hautmelanom – der bösartigsten Form von Hautkrebs –, sind es unterdessen fast dreimal so viele. Diese Zahlen sind dem Bundesamt für Statistik zu entnehmen.

Gemäss Max Deubel, Dermatologe an der Hirslanden-Klinik St. Anna Luzern im Bahnhof, sieht die Entwicklung in der Zentralschweiz ähnlich aus. Im Kanton Luzern zählte man zwischen 2010 und 2014 knapp 700 Fälle. Das Melanom ist die vierthäufigste Krebsart nach Prostata- oder Brustkrebs, Dickdarmkrebs und Lungenkrebs.

Deubel sagt zu den Melanomzahlen: «Die Schweiz ist im europaweiten Vergleich an der Spitze, was Melanomerkrankungen ­betrifft.» Aktuell werden zirka 25 Melanome auf 100000 Einwohner registriert. [weiter]

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