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Meteo Wissen

Mit dem Grün kehren die Zugvögel zurück

Es wird Frühling und für viele Vögel bedeutet das die Rückkehr aus Afrika nach Europa.

An einem Untersuchungsort in der Tschechischen Republik kehren Rauchschwalben, die über die Ostroute ziehen, im Mittel fünf Tage später an den Brutplatz zurück, als ihre Artgenossen, die über die Westroute. Foto: ©Marcel Burkhardt

Doch nicht alle kommen gleichzeitig zurück: Eine Studie der Schweizerischen Vogelwarte zeigt, dass Zugvögel, welche die westliche Route über Gibraltar wählen, rund eine Woche früher ankommen, als solche, welche die östliche Route über den Nahen Osten wählen. Die Rückkehr der Vögel ist eng an die Entwicklung der Vegetation im Brutgebiet gebunden. Diese verläuft im Westen Europas schneller als im kontinentaleren Klima des Ostens.

Wenn die Natur im Frühling erwacht, kehren viele Zugvögel nach Europa zurück, um zu brüten. Doch diese Rückkehr zu den Brutplätzen erfolgt nicht simultan. Sie hängt davon ab, ob die Vögel die westliche Route über Westafrika und Gibraltar oder die östliche Route über Ostafrika und den Nahen Osten wählen. In einer Übersichtsstudie fand die Schweizerische Vogelwarte heraus, dass Zugvögel, welche die östliche Route wählen, im Mittel 6-7 Tage später ankommen, als diejenigen, welche die Westroute wählen. Dazu analysierte die Vogelwarte die Zugwege von 23 europäischen Arten und stützt sich dabei auf die Daten von rund 600 mit Geolokatoren ausgerüsteten Vögeln. [weiter]

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Warum verlieren Zugvögel nicht die Orientierung?

Zweimal im Jahr legen Zugvögel Tausende von Flugkilometern zurück und überqueren dabei oftmals ganze Kontinente, ohne die Orientierung zu verlieren. Sie ziehen von ihren Brutgebieten zu den Winterquartieren und wieder zurück. Doch wie finden sie dabei ihren Weg?

Wenn die Zugvögel in der „V-Formation“ fliegen, befinden sich alle ausser dem ersten Vogel im Windschatten des Vordermanns – so sparen sie Energie, da der Luftwiderstand geringer ist. Bild: Ana de Sousa/Shutterstock

Zugvögel brauchen weder GPS noch Wanderkarte

Ohne GPS und Google Earth wissen Störche, Schwalben und andere Zugvögel genau, wohin sie auf ihren Wanderungen fliegen müssen – sie sind echte Pfadfinder! Viele Vögel pendeln von ihrem Sommerquartier in Mitteleuropa nach Süden, um in wärmeren Gegenden den Winter zu verbringen. Im Frühling ziehen die Zugvögel dann wieder zurück zu ihren Brutgebieten. Schon bei ihrem ersten Flug zeigen viele junge Zugvögel eine beeindruckende Orientierungsgabe, von der wir Menschen nur träumen können. Ob, wann und wie lange ein Vogel zieht, ist genetisch festgelegt. Ihr Navigationssystem besitzen Zugvögel vermutlich schon von Geburt an. Man vermutet, dass die Tiere drei „Kompasse“ benutzen: den Sonnenstand, die Sterne und das Erdmagnetfeld. [weiter]