Messwertkarten

Automatisierte Messwertkarten entwickelt von MeteoSchweiz in Zusammenarbeit mit dem Geoportal des Bundes (swisstopo). [ weiter ]

Einstrahlungsdaten für jeden Ort des Planeten.

Die Meteonorm ermöglicht Ihnen einfachen Zugriff auf präzise Daten der Einstrahlung, Temperatur und weiterer Wetterparameter für jeden Ort der Welt. [ weiter ]

Historical Weather

Find historical weather by searching for a city, zip code, or airport code. [ weiter ]

Messtechnik METEOTEST

Meteorologische Messtechnik nach Bedarf [ weiter ]

METEONORM

...die globale meteorologische Datenbank für Ingenieure, Planer und Universitäten. [ weiter ]

Wetterfroscher

Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
Wetterunterricht. [ weiter ]

Meteo Wissen

Gletschermonitoring in Corona-Zeiten

Auch während des Corona-Lockdowns - und ohne die Hilfe von Seilbahnen - musste WSL-Glaziologe Matthias Huss Gletscher vermessen. Stattdessen gelangten er und sein Team auf Skiern oder im Militärhelikopter auf die Berge. Wie das ging, erzählt Huss im WSL-Logbuch.

Das Team ist bereit für den Rücktransport im Helikopter: (Rebecca Gugerli, Andreas Linsbauer (Uni Fribourg), Diego Wasser (Uni Zürich). Foto: M. Huss

Mitte März kam der Corona-Lockdown. Plötzlich stand alles still. Sofort war uns klar, dass die zwischen Anfang April bis Ende Mai geplanten, umfangreichen Messungen auf Schweizer Gletschern gefährdet sind. Im Schweizerischen Gletschermessnetz (GLAMOS, www.glamos.ch) bin ich mit meinen Kollegen zuständig für Koordination, Durchführung und Auswertung der langjährigen Messungen, dem Monitoring. Dabei hat Kontinuität oberste Priorität.

Langfristige Messreihen in Gefahr 

Jedes Jahr werden dieselben Beobachtungen zur gleichen Zeit gemacht, um den Effekt von Klimaschwankungen auf die Gletscher zu dokumentieren. Wir führen jeweils zwei Begehungen auf über einem Dutzend Gletschern in allen Landesteilen durch: Ende Winter, um die Schneemenge zu bestimmen, und im September, um die Schmelze zu messen. [weiter]

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Aus Wald wird Fleisch

Die Produktion tierischer Lebensmittel richtet mit der heutigen Agrarpolitik einen globalen Flächenbrand an. Ihr fallen Wälder zum Opfer, sie heizt das Klima auf und bedroht indigene Völker. Es braucht ein Umdenken: «Agrarlobby stoppen!»

Der Schutz der Wälder und anderer Ökosysteme ist von entscheidender Bedeutung im Kampf gegen die Klimakrise.

Die tierische Landwirtschaft – Viehzucht und Viehfutter – ist ein bedeutender Treiber der Entwaldung und ist für etwa 60 Prozent der direkten globalen Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft verantwortlich, wobei Rinder der weltweit führende Treiber der Entwaldung sind. In den letzten zehn Jahren wurde ein Gebiet von der Grösse Spaniens zerstört, um Platz zu schaffen für die Produktion von Nahrungsmitteln wie Soja, Palmöl, Fleisch und Milchprodukten. Unternehmen wie Nestlé, Cargill und McDonald’s haben versprochen, die Entwaldung bis 2020 zu stoppen, getan haben sie nur wenig.

Nach Angaben des brasilianischen Nationalen Instituts für Weltraumforschung (INPE) wurden im vergangenen Jahr mehr als eine Million Hektar Wald im Amazonasgebiet zerstört, und wenn Untätigkeit die Norm bleibt, werden die Entwaldungsraten im Jahr 2020 weiter ansteigen. Das hat verheerende Auswirkungen auf Flora und Fauna, das Klima und indigene Gemeinschaften. [weiter]