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Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
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Meteo Wissen

Der Schnee in der Schweiz zieht sich zurück

Über Jahrzehnte haben Genfer Forscher Satellitenaufnahmen der Schweiz gespeichert. Der Vergleich der Bilder zeigt, wie stark die Schneebedeckung in der letzten Dekade zurückgegangen ist.

Satellitenaufnahme der Schweiz mit den schneebedeckten Alpen. (Bild: Universität Genf / Grégory Giuliani)

Der Schnee ist in der Schweiz auf dem Rückzug. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Genf und des Umweltprogramms der Vereinten Nationen nach der Auswertung von Satellitendaten. Im Zeitraum zwischen 2005 und 2017 waren 44 Prozent der Fläche der Schweiz in den Wintermonaten fast schneefrei. In der Dekade von 1995 bis 2005 hatte diese Fläche nur 36 Prozent betragen. Das bedeutet eine Zunahme um 5200 Quadratkilometer.

Die Forscher haben sich bei ihrer (noch vorläufigen) Analyse auf den sogenannten «Swiss Data Cube» gestützt. Dabei handelt es sich um eine umfangreiche Sammlung von Satellitenbildern der Schweiz, die über einen Zeitraum von 34 Jahren aufgenommen wurden. Sowohl die Landsat-Satelliten der Nasa als auch die Sentinel-2-Satelliten der ESA überfliegen die Schweiz in regelmässigen Abständen. [weiter]

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Forschen im ewigen Eis: Gletscher und polare Eisschilde

Alpengletscher prägen unsere Landschaft und spielen eine wichtige Rolle für die Wasserkraft und die lokale Trinkwasserversorgung. Sie sind, wie die Polarregionen, besonders stark von der Erderwärmung betroffen. Wir erforschen diese Regionen, um zukünftige Entwicklungen vorauszusehen.

Wenn wir verstehen, wie sich Schnee in Eis umwandelt, können wir die vergangene Klimageschichte verlässlicher als bisher rekonstruieren.

Ändern sich die klimatischen Bedingungen in den Polarregionen, beeinflusst dies das weltweite Klima. Denn ozeanische Strömungen, welche das Klima regulieren, hängen vom Wärmeaustausch zwischen den Polar- und Tropenregionen ab. Auch die polaren Schneedecken spielen eine wichtige Rolle im globalen Klima, da sie rund neunzig Prozent des Sonnenlichts reflektieren. Zum Vergleich: Meerwasser strahlt nur etwa dreissig Prozent zurück ins Weltall.

Um die klimatische Änderungen in Grönland zu erfassen, hat der heutige WSL-Direktor Konrad Steffen, unterstützt von der NASA und der amerikanischen National Science Foundation, dort seit 1990 ein Netz von 20 automatischen Wetterstationen aufgebaut. Die Messungen zeigen: In den letzten 25 Jahren stiegen die Temperaturen in Grönland etwa um vier Grad – mehr als doppelt so viel wie in der Schweiz. [weiter]