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Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
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Meteo Wissen

Das Geheimnis der herbstlichen Laubverfärbung

Grüne Laubbäume verändern ihr Aussehen im Herbst und Winter stark. Für sie ist es der effizienteste Weg, um die kalte und wasserarme Jahreszeit gut zu überstehen. Aber warum verfärben sich zuerst die Blätter und fallen dann ganz ab? Was passiert genau?

Blätter einer Roteiche mit der typischen herbstlichen Rotfärbung. Foto: Doris Hölling (WSL)

Bäume und Sträucher, die uns monatelang mit ihrem frischen Blattgrün erfreut haben, wandeln sich im Herbst in ein gelb-rotbraunes Blättermeer, das bis zum ersten Frost anhält. Was ist das Geheimnis dieser Laubverfärbung?

Die Herbstfärbung hat verschiedene Ursachen

Mit der Laubverfärbung bereiten sich sommergrüne Bäume auf die kalte und wasserarme Jahreszeit vor. Auslöser für das durch Pflanzenhormone gesteuerte Geschehen ist die abnehmende Tageslänge im Herbst, unterstützt durch sinkende Temperaturen. Die kürzer werdenden Tage und die ersten kühlen Nächte setzen in den Blättern einen genetisch gesteuerten Alterungsprozess in Gang. Der grüne Farbstoff Chlorophyll wird nicht mehr gebraucht, weil die Photosynthese bei abnehmendem Licht "zurückgefahren“ wird – der pflanzliche Stoffwechsel schaltet auf Sparflamme. [weiter]

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Massnahmen zur Erhaltung der Biodiversität völlig ungenügend

Am 28. Oktober 2020 hätte im chinesischen Kunming die 15. Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention mit einer pompösen Abschlusszeremonie geendet. Es wäre Bilanz gezogen worden zu den weltweiten Biodiversitätszielen (Aichi-Zielen), die bis Ende 2020 erreicht sein müssen. Und darauf aufbauend hätten Ziele bis 2030 beschlossen werden sollen. Hätte, wäre, würde.

Dieses Hochmoor erbringt äusserst wichtige Ökosystemleistungen, wie die Speicherung von CO2 und von Wasser bei starken Niederschlagsereignissen. Foto: BirdLife Schweiz

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Vertragsstaatenkonferenz verschoben. Das neue Datum steht noch nicht fest. Keines der Aichi-Ziele wurde seit dem Beschluss im Jahr 2010 erreicht. Daran trägt jedoch nicht das Corona-Virus schuld. Und wo steht die Schweiz?

Der Rückgang der Artenvielfalt, wertvoller Lebensräume und der genetischen Vielfalt, kurz die Biodiversitätskrise, sind in der Wissenschaft breit anerkannte Fakten. Die Wissenschaft hat schon lange gewarnt, dass die weltweite Biodiversität in Gefahr ist. Deshalb haben zahlreiche Staaten 1992 in Rio de Janeiro die Biodiversitätskonvention unterzeichnet. Für die Schweiz unterschrieb Bundesrat Flavio Cotti am 12. Juni 1992 mit ernster Miene. Die Vertragsstaaten der Konvention haben 2010 in der japanischen Stadt Nagoya in der Präfektur Aichi die Ziele zum Erhalt der Biodiversität beschlossen. Ende 2020 hätten die Aichi-Ziele erreicht werden sollen. Um es vorweg zu nehmen: Keines der Ziele wurde erreicht. Die Schweiz präsentiert sich gerne als Musterschülerin in Sachen Umweltschutz. In Bezug auf den Schutz der Biodiversität schneidet sie jedoch im internationalen Vergleich auffällig schlecht ab. [weiter]