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Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
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Meteo Wissen

Schwefeldioxid und Feinstaub: eine tödliche Gefahr

Die Erfahrungen aus den Anfängen der Industrialisierung zeigen, welche Gefahr von verschmutzter Luft ausgeht. Mittlerweile ist Dank der Wissenschaft bekannt, was zu Wintersmog führt.

Smog w�rde diesen klaren Blick nicht erlauben.

Das im Jahr 1905 aufgekommene Wort «Smog» – ein Zusammenzug der englischen Ausdrücke «smoke» (Rauch) und «fog» (Nebel) – wird dem britischen Chirurgen Harold Antoine Des Voeux zugeschrieben, der zugleich als Kassierer der 1898 in London gegründeten «Coal Smoke Abatement Society» (Gesellschaft zur Verminderung des Kohlenrauchs) tätig war. Nicht von ungefähr wurde der Smog zuerst in Grossbritannien zum Thema: Die dort vorherrschenden Kohleheizungen stiessen Unmengen an Russpartikeln und Schwefeldioxid aus. Solche Schadstoffe pflegen sich insbesondere bei stabilen Hochdrucklagen in der bodennahen Kaltluft zu sammeln; wenn der Wind zu schwach ist, um die Luftschichten zu durchmischen, bleiben die Umweltgifte unten in diesem Kältesee gefangen. Fachleute sprechen von einer Inversionslage, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die bodennahen Luftschichten kälter sind als die höher gelegenen. Binden sich die Schmutzpartikel an Nebeltröpfchen, verschlimmert sich die Situation.

Erster Smog in London: Dramatische Folgen für Mensch und Tier

Ab den 1950er-Jahren ist der Bezeichnung «Smog» für die feuchtkalte, mit Russpartikeln und Schwefeldioxid geschwängerte Luft auch international eine steile „Karriere“ beschieden. Es ist wieder die Stadt London, die in der Weltöffentlichkeit für Schlagzeilen sorgt: Im Dezember 1952 gingen Nebel, Schwelfeldioxid und Russ eine derart fatale Verbindung ein, dass als Folge davon innert dreier Tage Tausende Menschen vorzeitig starben. [weiter]

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«Risiko ist ein Menschenrecht»

Laut Risikoforscher Werner Munter erhöhen Lawinen-Airbags oder Helme die Sicherheit im freien Gelände nicht – im Gegenteil.

Werner Munter pflegt zu sagen: «Experte, pass auf: Die Lawine weiss nicht, dass du Experte bist.» Foto: Bernard van Dierendonck

Werner Munter hat zwar nichts dagegen, wenn Skitourengeher und Varianten­fahrer mit modernster Ausrüstung unterwegs sind. «Sollen sie doch!», meint er. «Solange ich nicht dazu gezwungen werde, ist mir das doch egal.» Der international renommierte Lawinen- und ­Risikoforscher bezweifelt aber, dass eine Tour im freien Gelände dank Airbag, Verschüttetensuchgerät, Helm oder Smartphone sicherer wird. Für ihn ist «Sicherheit» ohnehin ein Begriff, den man meiden sollte: «Weil es sie gar nicht gibt – weder am Berg noch im Alltag.»

Dass das Geschäft mit der «Lawinensicherheitsausrüstung» funktioniert, kann Munter nachvollziehen: «Die Leute möchten hundertprozentige Sicherheit und meinen, man könne sie kaufen.» Doch das sei trügerisch und der falsche Weg. «Das Leben ist an sich lebensgefährlich, von Geburt an», sagt er. «Das Einzige, was todsicher ist, ist der Tod.» [weiter]