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Meteo Wissen

Rückkehr der Farben: Die Blüte der Frühjahrsblüher in den Wäldern

Mit "bunt" lässt sich das Bild der heimischen Natur in den Wintermonaten nur begrenzt beschreiben. Das ändert sich im Frühling mit einem optischen Paukenschlag. Die Natur bekennt wieder Farbe - in den Gärten, in Parks und im Wald.

Insekten schätzen die Blüten, wie hier vom Leberblümchen (Hepatica nobilis), um sich im zeitigen Frühjahr mit Pollen und Nektar zu versorgen. Foto: J. Preller

In Laubwäldern, wo lange braune und graue Farbtöne oder das Weiß des Schnees die Wahrnehmung geprägt haben, kehren mit den Frühjahrsblühern die bunten Farben zurück. Dabei ist die Geschwindigkeit ihres Erscheinens und die Üppigkeit der Blüte jedes Jahr aufs Neue ein gleichsam faszinierendes wie geheimnisvolles Naturschauspiel.

Bei Spaziergängen unter der noch schüchternen Frühjahrssonne sollte der Blick daher häufiger nach unten als in die noch kahlen Baumkronen schweifen. Im braunen Laub des Vorjahres tauchen, motiviert durch die steigende Temperatur im Oberboden, zunächst winzige grüne Blätter und erste bunte Blüten auf. Kurze Zeit später sorgen weiße Teppiche aus Buschwindröschen (Anemone nemorosa), gemischt mit schwefelgelben Waldschlüsselblumen (Primula elatior), dottergelbes Scharbockskraut (Ranunculus ficaria) und blaue Leberblümchen (Hepatica nobilis), violette Veilchen (Violaceae) und ein vielfarbiger Lerchensporn (Corydalis cava) für eine einzigartige Waldatmosphäre, gegen die das satte Grün des Sommers fast langweilig erscheint. [weiter]

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Was tun, wenn die Frühlingssäfte steigen? Staunen!

Der Frühling macht uns zu Poeten und zu Philosophen. Und mit ein bisschen Glück beginnt man eine Liebschaft. Denn wird die Welt nicht mit jedem Tag schöner?

Die ersten Krokusse blühen, Frühling liegt in der Luft. Bild: Patrick Seeger / DPA / Keystone

Und man dachte schon, dieser Winter gehe endlos weiter und weiter. Doch jetzt ist wieder mit Amseln zu rechnen. Und die ersten Störche klappern. «Der Lenzwind plauscht», sagt der Dichter, der Märchen auf Pärchen reimt. Im Frühling schiessen die Worte der Dichter ins Kraut wie der frische Spargel.

Die Frühlingssäfte steigen allenthalben, und sie steigen auch zu Kopf. Soll man zuerst das alte Liebesgedicht vollenden oder die neue Liebschaft beginnen? Man könnte die Liebe durchaus in Betracht ziehen. Kopflos hinein in ein Abenteuer, der Unvernunft die langen Zügel lassen, gedankenlos und sorgenfrei der Zukunft entgegen, wie im Herbst oder Winter nie zu wagen wäre. Der Frühling ist die Jahreszeit des Leichtsinns. Die Natur fordert den leichten Sinn zu Recht. Denn wird die Welt nicht mit jedem Tag schöner? [weiter]