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Der Schweizer Wald gerät politisch zunehmend unter Druck
Der Schweizer Wald stand im vergangenen Jahr politisch stark unter Druck. Beim Entlastungspaket des Bundes konnten grössere Einschnitte für die Waldbranche zwar abgewendet werden, doch nicht alle Mittel blieben erhalten
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Der Schweizer Wald bleibt unter Druck: Sparpläne konnten entschärft werden, doch beim Rodungsersatz drohen neue Konflikte |
Gleichzeitig sorgt die angenommene Motion zum Rodungsersatz für Diskussionen: Sie soll mehr Flexibilität schaffen, wirft aber Fragen zum Schutz des Waldes angesichts wachsender Infrastruktur- und Nutzungsansprüche auf.
Deutlich wurde der Druck auf den Wald im vergangenen Jahr vor allem bei den Sparplänen des Bundes und bei der Motion zum Rodungsersatz. «Dank grossen Anstrengungen und der Unterstützung einer breiten politischen Allianz konnte der drohende Teilrückzug des Bundes aus seiner Verantwortung weitgehend abgewendet werden», bilanzierte Ständerat Daniel Fässler, Präsident von WaldSchweiz in seinem Jahresrückblick an der diesjährigen Delegiertenversammlung.
Schaden in Grenzen gehalten
Das im Jahr 2025 vom Bundesrat vorgeschlagene Entlastungspaket 27 (EP 27) hatte zum Ziel, den Finanzhaushalt des Bundes wieder ins Lot zu bringen. [weiter]
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Eichenprozessionsspinner auf dem Vormarsch
Bei der WSL-Fachstelle Waldschutz Schweiz sind in den letzten Wochen deutlich mehr Beratungsanfragen und Befallsmeldungen zum Eichenprozessionsspinner eingegangen als in den Vorjahren
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Raupe mit Brennhaaren. Bild: Beat Wermelinger |
Dabei waren einerseits gut besonnte Eichen im Siedlungsraum oder entlang von Waldrändern betroffen, erstmals wurde in der Ostschweiz aber auch ein sich über mehrere Hektaren ausdehnender Befall in einem Eichenwald festgestellt.
Während Massenvermehrungen können die Raupen des Eichenprozessionsspinners ihre Wirtsbäume völlig entlauben. Sie stellen zudem ein Gesundheitsrisiko dar, da die Brennhaare der Raupen bei Menschen und Tieren allergische Reaktionen auslösen können.
Der Eichenprozessionsspinner (EPS, Thaumetopoea processionea) ist eine einheimische Schmetterlingsart, welche in der Schweiz bis zur Jahrtausendwende hauptsächlich in der Genferseeregion, dem Wallis, sowie auf der Alpensüdseite aufgetreten ist. Seither werden vermehrt auch Befälle in nördlicheren Regionen der Schweiz registriert. [weiter]




