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Nur mit einem Schrumpfkopf kommen Waldspitzmäuse durch den Winter

Waldspitzmäuse sind possierliche Winzlinge mit einem Körpergewicht von gerade einmal zehn Gramm. Im Winter werden sie noch leichter – selbst ihr Kopf schrumpft. Das Motto: Energie sparen.

Waldspitzmäuse haben einen hohen Energiebedarf. Schon nach wenigen Stunden ohne Nahrung verhungern sie. (Bild: MPI für Ornithologie/ J. Lazaro)

Waldspitzmäuse schrumpfen im Winter beträchtlich und wachsen im Frühjahr wieder. Nicht nur die Organe, selbst Knochen und Gehirn der winzigen Säugetiere bauen über die kalten Monate ab, wie Forscher des Max-Planck-Instituts (MPI) für Ornithologie im Fachblatt «Current Biology» schreiben. Die Schädelhöhe nehme im Winter um 15 Prozent, manchmal sogar bis 20 Prozent ab und im Frühjahr wieder bis zu 9 Prozent zu, so erläutert Javier Lazaro die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit in einer Pressemitteilung des MPI.

Beim Körpergewicht bauten die Tiere zunächst fast ein Fünftel ab, im Frühjahr verdoppelten sie es wieder. Die lediglich rund zehn Gramm schweren Waldspitzmäuse sind daueraktiv und leben nur 13 Monate. Sie machen diesen Veränderungsprozess daher nur einmal durch.

Die Autoren der Studie interpretieren das Phänomen des Schrumpfens als bisher unbekannte Strategie von Tieren mit einem hohen Stoffwechsel, den Nahrungsmangel und die niedrigeren Temperaturen im Winter zu überleben.[weiter]

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Schweizer Gletscher haben im Sommer 2017 drastisch an Eis verloren

Die Schweizer Gletscher haben zwischen Oktober 2016 und September 2017 insgesamt 1500 Millionen Kubikmetern Eis verloren. Das entspricht rund drei Prozent ihres Eisvolumens - ein extremer Rückgang, warnen Experten.

Durch regelmässige Messungen der Schnee- und Eisdecke wie hier am Basodino-Gletscher können Glaziologen der Eisverlust nachzeichnen. 2017 war der Rückgang der Gletscher schweizweit besonders stark. (Archivbild) KEYSTONE/TI-PRESS/FRANCESCA AGOSTA

Mit dem Schmelzwasser könnte jeder Schweizer Haushalt ein 25 Meter Schwimmbecken füllen, teilte die Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze der Akademie der Naturwissenschaften am Montag mit. Der Eisverlust war demnach sogar grösser als im Hitzesommer 2015. 

2017 gehört damit - etwa gleichauf mit 2011 und etwas hinter 2003 - zu den drei Jahren mit der grössten Gletscherschmelze der bis zu rund 100 Jahre umfassenden Messreihen. Die Angaben beruhen auf der Massenbilanz von 20 Schweizer Gletschern, also der Bilanz aus Zuwachs durch Schnee und Verlust durch Schmelze. 

Grund für die rekordverdächtige Gletscherschmelze war unter anderem der kurze und schneearme Winter, so die Mitteilung: Der Dezember 2016 gehörte zu den trockensten und schneeärmsten seit Messbeginn und auch die Folgemonate blieben bis auf den März unter dem Niederschlagsdurchschnitt. [weiter]