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Meteo Wissen

Bärlauch – im Frühling unüberriechbar

Bärlauch liegt im Trend. Seit einigen Jahren steht das nach Knoblauch riechende Kraut auf der Karte jedes Restaurants, das von März bis Juni mit der Zeit gehen möchte.

Abb. 1 - Bärlauch (Allium ursinum) Foto: Urs-Beat Brändli (WSL)

Der Bärlauch (Allium ursinum) gehört zu den Lauchkräutern, einer Untergruppe der weitverzweigten Familie der Liliengewächse. Er ist an seinem Knoblauch- resp. Zwiebelgeruch zu erkennen. Charakteristisch sind seine beiden elliptisch- lanzettförmigen Blätter sowie sein schneeweisser Blütestand mit den sechszipfligen Blütensternen.

Der auf feuchten, humusreichen Laub- und Auenwaldböden in grossen Kolonien wachsende Bärlauch ist im Volksmund als "Wald-" oder "Wildknoblauch" bekannt. Bereits die alten Römer machten sich diese Waldpflanze zu Nutze. Daran erinnert unter anderem auch der noch heute im St. Galler Oberland gebräuchliche Mundartname "Rämschelen" (römischer Salat). [weiter]

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Melatonin, Serotonin und Frühlingsgefühle

Im Frühling werden die Tage länger, und die Sonne zeigt sich immer häufiger. Die Natur erwacht und blüht auf. All das sorgt dafür, dass wir uns wohler fühlen und aktiver sind – und uns vielleicht sogar leichter verlieben?

Bild: AISPIX by Image Source/Shutterstock.com

Solche Frühlingsgefühle entstehen allerdings nicht durch Sexualhormone, wie man vermuten könnte. Männer produzieren erst anfangs Sommer am meisten Testosteron, und Frauen, die die Pille nehmen, sind ohnehin etwas resistenter gegen solche Einflüsse. Es sind zwei andere Hormone, die für die Frühlingsgefühle verantwortlich gemacht werden: Sie heissen Melatonin und Serotonin.

Serotonin – ein Hormon mit vielen Eigenschaften

Serotonin ist eines der ältesten und verbreitetsten Hormone bei allen Lebewesen. Es findet sich sogar in Amöben, sowie in Pflanzen, manchen Pilzen und fast allen Tieren. Beim Menschen kommt es einerseits im Herz-Kreislauf-System, im Magen, Darm und in den Augen vor, andererseits auch im Gehirn. Da Serotonin nicht durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen kann, ist das Serotonin im Gehirn von den anderen Bereichen getrennt. Wenn Serotonin ins Blut gespritzt oder mit der Nahrung aufgenommen wird, hat dies also keinen direkten Einfluss auf das Gehirn. [weiter]