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Meteorologische Messtechnik nach Bedarf [ weiter ]

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Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
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Meteo Wissen

Neue Karte: Licht und Schatten in der Schweiz

SLF-Forschende berechnen das Licht am Boden der Schweiz auf zehn Meter genau im Freien und im Wald. Das Modell simuliert sogar einzelne Baumschatten

Schattenwurf eines freistehenden Baums: Wie viel Licht er zu welcher Tages- und Jahreszeit auf den Boden lässt, zeigt ein neuer Datensatz auf dem WSL-Datenportal EnviDat. Bild: Markus Bolliger / WSL

Licht ist Energie. Licht ist Schneeschmelze. Licht ist Leben. Licht ist vieles. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wann wo wie viel Licht den Schweizer Boden erreicht. Genau diese Daten stellen Forschende des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF jetzt der Öffentlichkeit auf der Plattform EnviDat zur Verfügung. Mit einer Auflösung von gerade mal zehn Meter können alle, die sich dafür interessieren, schauen, wie viel Licht auf den Boden kommt, sei es im Wald, im Garten oder auf der Autobahn. Und das Stunde für Stunde, Tag für Tag über einen vollständigen, jährlichen Sonnenzyklus. «Diese Daten sind für zahlreiche Forschungsvorhaben wichtig, zu Schneedecke und Schneeschmelze, aber auch zu Mikrohabitaten von Pflanzen und Tieren, oder zum Mikroklima im Wald, sagt Clare Webster, Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Schneehydrologie am SLF. [weiter]

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Vielfältige Wälder trotzen dem Klimawandel

Dürreperioden setzen Europas Wäldern massiv zu – und im Zuge des Klimawandels könnte ihre Häufigkeit zunehmen

Unterschiedliche Wasserstrategien machen Waldbestände widerstandsfähiger gegen Dürre und Klimastress. Ein Baum wächst mit vielfältigen Nachbarn besser als mit gleichgesinnten. Bild: © pixabay

Doch Vielfalt hilft: Eine neue Studie unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig zeigt, dass Wälder widerstandsfähiger insbesondere gegenüber Trockenheit sind, wenn die Bäume unterschiedliche Strategien im Umgang mit Wasser verfolgen. Entscheidend ist dabei nicht allein, wie viele Arten vorkommen, sondern wie unterschiedlich sie Wasser aufnehmen, speichern und nutzen.

Im Rahmen des Baumdiversitätsexperiments MyDiv in Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) untersuchte das Forschungsteam das Wachstum von über 2’600 Bäumen aus 10 europäischen Baumarten über sechs Jahre (2016–2021). In diesen Zeitraum fiel auch die außergewöhnliche Dürreperiode von 2018 bis 2020, unter der Waldbestände in ganz Europa litten. [weiter]