Meteo Wissen
Überleben im Winter: Die cleveren Strategien der Wildtiere
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, verbringen wir Menschen gerne möglichst viel Zeit im Haus und wärmen uns mit Decken, Wärmflaschen und warmen Getränken auf. Aber was machen die Wildtiere, um die kalten Wintermonate im Freien zu überstehen?
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Aufgeplustert trotzt die Blaumeise der Kälte. Foto: © NickyPe, via pixabay |
Im Winter stehen fast alle Wildtiere vor einem Dilemma: Sie benötigen viel Energie, um in der Kälte zu bestehen, finden aber kaum energiereiches Futter. Im Verlaufe der Evolution haben sie deswegen diverse ausgeklügelte Strategien entwickelt, die ihnen das Überleben in der Kälte ermöglichen.
Gartenbaumläufer und Bienen Kuscheln gegen die Kälte
Was wir Menschen im Winter am liebsten tun, ist für viele Tiere eine Überlebensstrategie. Und keiner beherrscht die Kunst des Kuschelns so gut wie der Gartenbaumläufer. Bis zu 20 Tiere können sich als Schlafgemeinschaft in einer kleinen Höhle zusammendrängen. Erstaunlich, denn Gartenbaumläufer sind sonst eher Einzelgänger. Bei besonders tiefen Temperaturen setzen die Vögel auch ihre Körpertemperatur und den Stoffwechsel herab, um Energie zu sparen. [weiter]
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Der Blick ins Innere der Lawine
Sobald der erste Schnee fällt, ruft es die Sportbegeisterten hinauf auf den Berg. Wie mit Simulationswerkzeugen, orangen Kugeln und grünen Würfeln Lawinen besser einschätzbar werden
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In das Innere von Schneemassen werden Sensoren eingebracht, die in robusten orangen und grünen Hüllen verpackt sind. Foto: BFW |
Der Alpenraum verändert sich. Schutzwälder nehmen darin einen wichtigen Stellenwert ein. Sie können gerade in höheren, schneereichen und steilen Lagen die Auslösung von Lawinen verhindern. Schnee, der auf die Baumkronen fällt, verdunstet dort, außerdem fällt er ungleich verteilt hinunter und verhindert dabei den schichtweisen Aufbau der Schneedecke. Ebenso sind die Wind-, Temperatur- und Strahlungsverhältnisse besonders in Wäldern mit einem hohen Fichtenanteil durch ihr immergrünes Kronendach so beschaffen, dass die gefährlichen Schwachschichten in der Schneedecke gar nicht erst so richtig entstehen. Diese Schichten sind verantwortlich dafür, dass sich eine Schneedecke in Bewegung setzt, vorausgesetzt, es gibt einen Auslöser. [weiter]





