Messwertkarten

Automatisierte Messwertkarten entwickelt von MeteoSchweiz in Zusammenarbeit mit dem Geoportal des Bundes (swisstopo). [ weiter ]

Einstrahlungsdaten für jeden Ort des Planeten.

Die Meteonorm ermöglicht Ihnen einfachen Zugriff auf präzise Daten der Einstrahlung, Temperatur und weiterer Wetterparameter für jeden Ort der Welt. [ weiter ]

Messtechnik METEOTEST

Meteorologische Messtechnik nach Bedarf [ weiter ]

METEONORM

...die globale meteorologische Datenbank für Ingenieure, Planer und Universitäten. [ weiter ]

Wetterfroscher

Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
Wetterunterricht. [ weiter ]

Meteo Wissen

Klima und Biodiversität gemeinsam schützen

Die Biodiversitäts- und die Klimakrise hängen zusammen und verstärken sich gegenseitig. Umso wichtiger sei es, die beiden Krisen integral anzugehen, schreiben Forschende in einem neuen Faktenblatt der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz.

Der Klimawandel enttarnt das Alpenschneehuhn. Foto: Oliver Born

Viele Massnahmen wie die Reduktion des CO2-Ausstosses sowie Schutz und Renaturierung von Ökosystemen wirken gegen beide Krisen. Wo potenziell Zielkonflikte bestehen – etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien – müssen Massnahmen besonders umsichtig umgesetzt werden, damit sie die jeweils andere Krise nicht noch verschärfen.

«Es ist wichtig, das Silodenken zu überwinden», sagt Markus Fischer von der Universität Bern und vom Kuratorium Forum Biodiversität. «Es wäre deshalb sinnvoll und effizient, die bislang weitgehend getrennten Klima- und Biodiversitätspolitiken in der Schweiz gemeinsam weiter zu entwickeln und Umsetzungsmassnahmen vermehrt zusammen anzugehen.»

Die Biodiversitäts- und die Klimakrise verstärken sich gegenseitig, informiert die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) in einer Medienmitteilung. So ist der Klimawandel aktuell die drittwichtigste Ursache für den Verlust der Biodiversität; ab 2050 gar die wichtigste. [weiter]

_____________________________________________

Der Schutz der Natur bringt mehr wirtschaftlichen Nutzen als ihre Ausbeutung

Viele natürliche und naturnahe Lebensräume in der Schweiz sind heute verschwunden oder stehen kurz davor.

In ein intaktes und vielseitiges Ökosystem zu investieren, bringt über längere Sicht wohl den grössten Gewinn mit sich. Foto: Stiftung Fledermaus

Auch wenn sich zahlreiche Gesetzesartikel und sogar die Bundesverfassung dem Artenschutz verschrieben haben, werden Naturschutzanliegen nach wie vor oft kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen untergeordnet. Weit verbreitet ist immer noch die Meinung, Naturschutz stehe im Widerspruch zu Wirtschaftswachstum und gefährde Arbeitsplätze.

Dabei übernehmen naturnahe Lebensräume eine Vielzahl an Aufgaben mit direktem Nutzen für uns Menschen, wie Wasser- und Luftreinigung, CO2-Speicherung etc., deren Ausführung – müssten wir sie selbst übernehmen – uns jährlich Milliarden von Franken kosten würde. Dabei sind nicht nur die Lebensräume selber von Bedeutung, sondern auch ihre Bewohner. So dürften sich in der Schweiz allein die durch Fledermäuse erbrachten Ökosystemleistungen auf mehrere 100 Millionen Franken Gegenwert pro Jahr belaufen. [weiter]