Messwertkarten

Automatisierte Messwertkarten entwickelt von MeteoSchweiz in Zusammenarbeit mit dem Geoportal des Bundes (swisstopo). [ weiter ]

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Meteorologische Messtechnik nach Bedarf [ weiter ]

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...die globale meteorologische Datenbank für Ingenieure, Planer und Universitäten. [ weiter ]

Wetterfroscher

Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
Wetterunterricht. [ weiter ]

Meteo Wissen

Laubbäume im Winter erkennen

Franz Starlinger, Vegetationsexperte am Bundesforschungszentrum für Wald, zeigt wie man Laubbäume im Winter anhand ihrer Knospen und Borken erkennen kann.

Die Knospe einer Esche (Fraxinus excelsior). Illustrationen von Johanna Kohl / BFW.

Der Winter ist da. Die Sonne scheint, der Schnee knirscht unter den Schuhen und wir stapfen mit großen Schritten, roten Backen und kalter Nase durch den verschneiten Wald. Wenn wir durch einen Nadelwald spazieren, dann erkennen wir gut, welche Bäume unseren Weg in der frischen Winterluft säumen.

Die immergrünen Nadelbäume verändern das ganze Jahr über ihr Aussehen kaum. Deswegen kann man Tanne, Fichte und Kiefer zu jeder Jahreszeit leicht als solche erkennen. Was wäre die Welt aber ohne jene, die aus der Reihe tanzen: Die Lärche ist der einzige in Europa heimische Nadelbaum, der so wie unsere Laubbäume im Winter seine Nadeln verliert. [weiter]

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Gletscherschwund setzt sich unvermindert fort

Auch im Sommer 2020 nimmt das Volumen der Schweizer Gletscher weiter ab. Obwohl es kein Extremjahr ist, bleibt der Rückgang massiv und verändert das Bild der Alpen nachhaltig.

Grosse Schmelzwasser-Bäche sind auf dem Findelgletscher (VS) im September auf über 3000 m.ü.M. anzutreffen. Foto: M. Huss, WSL

Seit 1960 haben Schweizer Gletscher so viel Wasser verloren, dass sich damit der Bodensee füllen liesse. In tiefen Lagen gab es im Winter 2019/20 aufgrund der Wärme verbreitet so wenig Schnee wie noch nie. Dies berichtet die Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz.

Im letzten Jahrzehnt war die Gletscherschmelze stärker denn je seit Beginn der Beobachtungen. Auch 2020 setzt sich der Verlust fort, ist aber dank einem etwas weniger heissen Sommer nicht in der ganzen Schweiz gleich dramatisch. Auf den Gletschern lagen Anfang Mai Schneemengen, die etwa dem Mittel der letzten 10 Jahre entsprachen. Die Ausaperung der Gletscherzungen begann allerdings früh und die Schmelze erreichte dort sehr hohe Werte. Im Nährgebiet des Grossen Aletschgletschers beim Jungfraujoch wurde im September 2020 die geringste Schneehöhe seit Messbeginn vor 100 Jahren gemessen. [weiter]