Feinstaub Schweiz

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Luftreinhaltung

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Wetter & Gesundheit

Der Winterblues aus medizinischer Sicht – Ratschläge der Fachärztin

Die Saisonal abhängige Depression – kurz SAD – ist eine depressive Verstimmung wie jede andere, mit Störungen der Neurotransmitter Serotonin und Dopamin. Eine depressive Episode dauert mindestens zwei Wochen und verursacht deutlichen Leidensdruck. Eine SAD, von Laien etwa auch Winterdepression genannt, tritt vor allem im Herbst und Winter auf.

Dr. med. Bettina Isenschmid. (Foto: zVg)

So verbreitet ist die Depression

Jede zehnte Person ist von einer SAD betroffen. Symptome, die auf eine depressive Verstimmung hinweisen, sind: Betroffene sind niedergeschlagen, lustlos, erschöpft und haben häufig Heisshunger auf Süsses, soziale Kontakte werden eingeschränkt. Aktivitäten, die vorher Lust und Freude gemacht haben, sind nun nicht mehr verlockend, die Betroffenen fühlen sich schwer und können sich nicht aufraffen, etwas an die Hand zu nehmen. Typisch sind auch körperliche Beschwerden ohne organische Ursache wie zum Beispiel Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen, sexuelle Unlust.

Während früher in der kalten und dunkleren Jahreszeit Rückzug und Stille vielleicht sogar angebracht waren, sind diese Phänomene heute für Betroffene störend. Die Gesellschaft verträgt es nicht mehr, wenn jemand im Winter weniger leistungsfähig und kontaktfreudig ist. Die SAD ist ein recht häufiges Krankheitsbild, die Depression an sich gehört mit den Angststörungen zu den häufigsten psychischen Leiden. [weiter]

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Gesunde Ernährung: Ausgewogen und vitaminreich durch den Winter

Die Antwort auf die Kälte und Dunkelheit im Winter ist eine gesunde Ernährung. Statt Vitamintabletten sind vitaminreiche Lebensmittel erste Wahl. Wintergemüse und Obst unterstützen die ausgewogene Ernährung: Mit Schwarzwurzeln, Rüebli und Äpfeln kommen Sie gesund durch den Winter.

Eine nachhaltige, vitaminreiche Ernährung im Winter klappt mit sainsonalem Obst und Gemüse. Foto: Farina2000, iStock, Thinkstock

Fünf gewinnt ist das Motto des täglichen Fitnessprogramms, das durch den Magen geht. Wer gesund durch den Winter kommen möchte, sollte drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst essen. Das entspricht einer Menge von knapp 600 Gramm, die Verbraucher mit ausreichend Folsäure und Vitaminen versorgen. Laut WWF Schweiz achten 90 Prozent der Schweizer darauf, saisongerecht einzukaufen. Doch wann genau reifen die heimischen, vitaminreichen Lebensmittel? Diese Frage konnte nur knapp ein Viertel von ihnen beantworten. Antworten gibt nachhaltigleben und erklärt, was zur gesunden Ernährung im Winter gehört.

Ausgewogene Ernährung: Vitamine im Winter sind das A und O

Schweizer Teller können auch in der kalten Jahreszeit bunt gefüllt werden. «Bei Obst und Gemüse ist eine abwechslungsreiche Auswahl zu bevorzugen, damit eine Vielfalt an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen aufgenommen wird» erläutert Martina Lanzendörfer, Ernährungsberaterin von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE). Vielen Verbrauchern fallen spontan Kohl und Kartoffeln als typische Wintergemüsesorten ein. [weiter]