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Ozon und Forschung

Husten und Tränen wegen Ozon

Heisse Tage, viel Sonne. Unter diesen Bedingungen hat auch der Sommersmog Hochkonjunktur. Hauptschuldiger ist der Verkehr.

Verkehrsabgase sind massgeblich an der Ozon-Bildung beteiligt. Aus gesundheitlichen Gründen sollten Autofahrten deshalb wenn immer möglich vermieden werden. Bild: Symbolbild/Keystone

Von Stickoxiden war in den letzten Monaten häufig die Rede: Im Zusammenhang mit dem Skandal um Dieselfahrzeuge, die mehr davon ausstossen als die Hersteller angeben, ist der Luftschadstoff stark ins Bewusstsein gerückt. Dabei ging aber ein anderer Schadstoff fast ein wenig vergessen: Seit Jahrzehnten erreicht das erdnahe Ozon jeden Sommer gesundheitsgefährdende Werte.

Diese Jahr war es besonders schlimm: Bei der Messstation Opfikon etwa wurde der definierte Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft bereits 38 mal überschritten – mehr als dreimal so oft wie letztes Jahr zu dieser Zeit. Dies habe mit der ausserordentlich hohen Sonneneinstrahlung im Mai und Juni zu tun, sagt Jörg Sintermann vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL).

Weniger an der Autobahn

Die Vorgänge rund um die Ozon-Bildung sind aber kompliziert: Das Gas entsteht unter Einstrahlung von Sonnenlicht aus Verkehrsabgasen sowie Emissionen aus der Industrie. Gleichzeitig baut es sich aber an verkehrsintensiven Standorten durch dieselben Abgase kurzzeitig wieder leicht ab. [weiter]

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