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Klima

Die Landwirtschaft wappnet sich gegen den Klimawandel

Erst die Schafskälte im April, dann die Bruthitze im Juni. Welchen Schaden die extremen Temperaturschwankungen angerichtet haben, lässt sich noch nicht genau sagen. Doch eines ist gewiss: Die Landwirte sollten sich daran gewöhnen.

Wegen der extremen Kälte im April wird dieses Jahr nur ein Viertel der regulären Kirschenernte erwartet. (Bild: Karin Hofer / NZZ)

Der mehrere Tage anhaltende Frost im April bewirkte einen grossen Ausfall der Obsternte. Bei den Kirschen beispielsweise erwarten die Bauern nur einen Viertel der regulären Ernte. Der Schaden, den die Minustemperaturen angerichtet haben, wird in der gesamten Landwirtschaft auf 100 Millionen Franken geschätzt.

Und nun – nur zwei Monate später – die extreme Sommerhitze, die dieses Jahr rund 14 Tage früher kam als üblich. Sie unterwarf Pflanzen, Tiere und Bauern einem Stresstest. Für Letztere bedeuten die hohen Temperaturen einen wesentlich grösseren Arbeitsaufwand und eine intensivere Bewässerung als in normalen Jahren. Im Schweizer Gemüsegarten im Berner Seeland beispielsweise müssen die Ackerbauern nicht nur wie um diese Jahreszeit üblich das Gemüse bewässern, sondern auch die Kartoffeln. Diese sind derzeit besonders empfindlich. Das schlägt sich auch finanziell nieder – der Diesel für die Wasserpumpen will schliesslich bezahlt werden. [weiter]