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Meteo Wissen

Extremwetter wird in Südeuropa viele Todesopfer fordern

Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände, Stürme sowie Kälte- und Hitzewellen: Zwei Drittel der Europäer könnten Ende des Jahrhunderts jedes Jahr Wetterkatastrophen erleben. Das hat eine Forschergruppe der Europäischen Kommission berechnet.

Ein Mann kämpft auf einem Pier in Kalifornien mit einem Sturm. Die Aufnahme entstand im Februar. (Bild: Jae C. Hong / AP)

Wetterbedingte Katastrophen könnten am Ende des Jahrhunderts jedes Jahr etwa zwei Drittel der Europäer beeinträchtigen. Durch extreme Wetterereignisse könnten von 2071 bis 2100 in der Europäischen Union, der Schweiz, Norwegen und Island jährlich sogar 80 000 bis 240 000 Menschen sterben. Diese drastischen Zahlen stammen aus einer Studie des Joint Research Centre der Europäischen Kommission im italienischen Ispra. Die Forschergruppe um Giovanni Forzieri veröffentlichte ihre Prognose in der Fachzeitschrift «The Lancet Planetary Health».

«Der Klimawandel ist eine der grössten globalen Bedrohungen für die menschliche Gesundheit im 21. Jahrhundert», sagte Forzieri. Die Wissenschafter hatten 2300 Berichte über die Folgen von extremem Wettergeschehen aus den Jahren 1981 bis 2010 ausgewertet. Diese Daten, unter anderem vom weltgrössten Rückversicherer Munich Re, verbanden sie mit Modellberechnungen für Klimaänderungen und die Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2100. [weiter]

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Das Tessin verliert seinen grössten Gletscher

Es war ein ungünstiger Sommer für den Basòdinogletscher. In rund zwanzig Jahren dürfte der grösste Gletscher des Tessins Geschichte sein.

Noch ist er der grösste Gletscher im Tessin: der Basòdinogletscher. (Bild: Francesca Agosta / Keystone)

Der warme Juni habe die schützende Schneedecke schnell schmelzen lassen, erklärt Giovanni Kappenberger. Wenn das darunter liegende Eis des Basòdinogletschers so früh im Sommer zum Vorschein kommt, ist die Schmelzperiode umso länger. «Das war ein schwieriger Sommer für den Gletscher.»

Seit 25 Jahren führt der Glaziologe ehrenamtlich Messungen an dem Gletscher durch. Immer im Herbst, vor dem neuen Einschneien, bohrt der seit einigen Jahren pensionierte Kappenberger an zehn Stellen mit einer Eisschraube Löcher von drei Metern Tiefe ins Eis. Darin placiert er Stangen, an denen er regelmässig im Jahresverlauf den «Pegel» des Eises abmisst.

Bilanz fast immer negativ

Seit Beginn seiner Messungen ist die Bilanz des Basòdinogletschers fast immer negativ. Allein in den letzten zehn Jahren sei die Eisdecke von durchschnittlich knapp dreissig auf zwanzig Meter geschrumpft, sagt er. [weiter]