Einstrahlungsdaten für jeden Ort des Planeten.

Die Meteonorm ermöglicht Ihnen einfachen Zugriff auf präzise Daten der Einstrahlung, Temperatur und weiterer Wetterparameter für jeden Ort der Welt. [ weiter ]

Historical Weather

Find historical weather by searching for a city, zip code, or airport code. [ weiter ]

Messtechnik METEOTEST

Meteorologische Messtechnik nach Bedarf [ weiter ]

METEONORM

...die globale meteorologische Datenbank für Ingenieure, Planer und Universitäten. [ weiter ]

Wetterfroscher

Das Unterrichtsmodul für die Primarstufe. Online-Plattform für den angewandten
Wetterunterricht. [ weiter ]

Meteo Wissen

«Die Schweiz ist besonders stark betroffen»

Der Zürcher Klimaforscher Erich Fischer erklärt, weshalb bereits eine kleine globale Temperaturänderung die Wahrscheinlichkeit von extremer Hitze erhöht.

Erich Fischer ist Klimaforscher am Institut für Atmosphäre und Klima an der ETH Zürich. Foto: PD

Die Erde hat sich in den letzten hundert Jahren um 1 Grad erwärmt. Im Pariser Klimaabkommen ist festgeschrieben, dass die Vertragsstaaten alles unternehmen sollen, um eine durchschnittliche globale Erwärmung um 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu verhindern; maximal darf sich die Erde gemäss Klimavertrag um nicht mehr als 2 Grad aufheizen.

Wissenschaftler der ETH Zürich und des deutschen Potsdam Instituts für Klimafolgen haben nun untersucht, ob ein Schritt von einem halben Grad – eine Temperaturveränderung, die wir am Körper nicht einmal spüren – bereits einen Effekt auf das globale Klimasystem hat. Dazu verwendeten sie Messdaten der letzten Jahrzehnte, in denen es um 0,5 Grad wärmer geworden ist. Die Ergebnisse, die eben im Journal «Nature Climate Change» veröffentlich wurden, zeigen: Auch eine kleine Erwärmung hat grossen Einfluss auf extreme Hitze und Niederschlagsereignisse. [weiter]

_____________________________________________

Stadtbäume - Was sie für das Klima und die Seele bedeuten

Bäume sind in Städten mehr als nur Dekoration. Um positiv zu wirken, müssen die Arten fürs Stadtleben geeignet sein – und hier die richtige Wahl zu treffen, ist alles andere als einfach.

Bäume können eine ganze Reihe günstiger Wirkungen auf Menschen und Klima einer Stadt haben. (Bild: Selina Haberland / NZZ)

«Fäulnis im Stammfuss.» So lautete das Ergebnis der Baumuntersuchungen am General-Guisan-Quai in Zürich Ende März dieses Jahres. Es war das Todesurteil für 50 der insgesamt 64 Bäume der Anlage. Deren Standsicherheit sei durch die Fäulnis beeinträchtigt, teilte Grün Stadt Zürich mit, die Organisation, die für die Grünflächen der Stadt zuständig ist. Der Ersatz sämtlicher rund 100-jährigen Trompeten- und Kastanienbäume sei unumgänglich. Die Planung hierfür wurde sofort aufgenommen. Doch sie ist kein einfaches Unterfangen: Der Lebensraum Stadt stellt an Pflanzen besondere Herausforderungen. Werden jedoch geeignete Arten gepflanzt, erbringen sie wichtige Dienstleistungen für das Ökosystem. Katherine Willis, wissenschaftliche Leiterin der Kew Royal Botanic Gardens bei London, hat in der Fachzeitschrift «Science» den derzeitigen Forschungsstand dazu zusammengetragen.

Wenn im Sommer die Sonne vom Himmel brennt, sind schattige Plätzchen unter Bäumen begehrt. Ein Baum sorgt aber nicht nur mit seinem Blätterdach für Abkühlung. Er verdunstet – je nach Grösse und Art – auch bis zu 500 Liter Wasser pro Tag, was die umgebende Luft kühlt und den für Städte typischen Wärmeinseleffekt abschwächt. Dieser kommt zustande, weil die dichte Bebauung die Windzirkulation einschränkt, die einfallende Sonnenstrahlung stärker absorbiert und die nächtliche Abkühlung reduziert, während die Abwärme von Industrie, Gebäuden und Verkehr tagsüber zusätzlich heizt. [weiter]