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Meteo Wissen

Schnee: Doch zu welchem Preis?

In der Schweiz werden rund 40% der Skipisten beschneit, in Österreich und Italien über 60%. Nicht nur Wintersportler zahlen einen immer höheren Preis für das weisse Wunder, sondern auch die Natur.

Mensch, Natur und Umwelt zahlen einen hohen Preis für den Kunstschnee. Tpsdave, Pixabay.com

Der Winter ist hier, der Schnee jedoch nicht. Das hält viele allerdings nicht davon ab, trotzdem die Ski aus dem Keller zu holen und in die Berge zu fahren. Doch was für Folgen hat dies für die Umwelt?

Der Preis des Schnees

Zu Recht fragt Bruno Abegg, Professor an der Universität Innsbruck: „Darf der Mensch Frau Holle ins Handwerk pfuschen?“. Denn die künstliche Beschneiung kostet viel Energie, Wasser und Geld. 

Energie: Eine Schneekanone benötigt bis zu 25 Kilowattstunden, eine Lanze nur noch 1.5-4.5 Kilowattstunden und Nessy Zero, eine Schneelanze der Firma Bächler Top Track AG, kommt ganz ohne Strom aus. Sie braucht nur Wasser, das von einem mindestens 200 Meter höher gelegenen Speicher abfliesst. Das sind gute Neuigkeiten hinsichtlich des Energieverbrauches. Momentan werden schweizweit allerdings ungefähr 60 Millionen Kilowattstunden für diese Zwecke verbraucht.

Wasser: Um die 92km2 Pistenfläche (entspricht 12‘600 Fussballfelder) zu beschneien, benötigt es nicht nur Energie, sondern auch rund 18 Millionen Kubikmeter Wasser. Damit könnten 140‘000 Haushalte ein ganzes Jahr lang versorgt werden. Alpenweit wird so viel Wasser verbraucht, dass damit der dreifache Bedarf der Millionenstadt München abgedeckt wäre. [weiter]

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Werden die Winter in Europa künftig noch kälter?

Wer diesen Winter schon kalt findet, kann sich künftig womöglich auf noch eisigere Temperaturen einstellen. Das bedeutet jedoch nicht das Ende der Klimaerwärmung.

"Auch sehr kalte Winter in Europa seien kein Hinweis auf eine Verlangsamung der globalen Erwärmung..."

Einige Forscher sagen dieser Tage mehr kältere Wetterlagen im Winter voraus, wenn das Eis in der Arktisregion nördlich Europas weiter so stark schmelzen sollte wie bislang. Auch Fritz Vahrenholt, streitbarer RWE-Manager und früherer Umweltsenator in Hamburg, hätte sich wohl keinen besseren Zeitpunkt für seine Buchveröffentlichung aussuchen können als die derzeitigen Temperaturen. «Die kalte Sonne», schreibt er, führe künftig zu sinkenden Temperaturen auf der Erde.

Die These der deutschen Forscher: Die von menschengemachten Treibhausgasen verursachte Erderwärmung lässt das Eis der Arktis zurückgehen. Aufgrund der kleiner werdenden Eisfläche wird mehr Wasser erwärmt und damit auch die Luft darüber. Dies wiederum lasse durch komplexe Wechselwirkungen kalte arktische Luft im Winter besser bis nach Europa vordringen, erläutert Ralf Jaiser vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut.

Zu ähnlichen Ergebnissen kamen bereits Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel im Jahr 2010. Folge seien extrem kalte Wetterlagen im europäischen Winter. [weiter]