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Meteo Wissen

Immer weniger Tote durch Naturgefahren

Blitzschläge und Lawinen sind die häufigsten Naturgefahren, die Schweizern das Leben kosten. Doch die Zahlen sind rückläufig.

1991 wurden beim Bergsturz von Randa 33 Häuser verschüttet, Bildaufnahme von 2008 (Bild: Wandervogel (CC BY-SA 3.0))

Seit 1946 haben Naturgefahren in der Schweiz mehr als tausend Menschen das Leben gekostet. Das zeigt eine neu erstellte Datenbank der Forschungsanstalt WSL. Die gute Nachricht: Im Laufe der Zeit waren immer weniger Opfer zu beklagen.

Das Forscherteam um Alexandre Badoux von der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) hat eine umfangreiche Datensammlung zusammengetragen zu den Opferzahlen durch Naturgefahren wie Hochwasser, Erdrutsche, Murgänge, Steinschläge, Blitzschläge, Sturm und Lawinen. Dafür nutzten sie die WSL-eigenen Schadenlawinendatenbank und Unwetterschadens-Datenbank, sowie das Archiv der Neuen Zürcher Zeitung.

Lawinenunglücke und Blitzschläge

Die Untersuchung ergab, dass seit 1946 insgesamt 1023 Personen in 635 Naturereignissen getötet wurden. Häufigste Todesursache mit einem Anteil von mehr als einem Drittel waren Lawinenunglücke, zweithäufigste mit 164 Opfern waren Blitzschläge, schrieb die WSL. [weiter]

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«Früher war: Im Schneesturm Ski fahren»

Was ist das grösste No-go als Meteo-Moderator? Und kann man auch gehaltvoll übers Wetter reden? Ein Versuch mit Jörg Kachelmann.

Trotz Meteorologie sind wir immer wieder mal dem Wetter ausgeliefert.

Herr Kachelmann, heute ist es aber wieder sehr grau. Ja, und? 

Das war klassischer Wetter-Smalltalk. Wie spricht der Profi mit Fremden übers Wetter? Ich finde es spannend, von früher zu hören. Von einem süttigen Gewitter. Oder "wos uhuere gschneit hät". Das aktuelle Wetter ist eher langweilig im Gespräch, wie man an Ihrer ersten Frage sieht. 

Lässt sich das Wetter auch philosophisch abhandeln? Ich verzweifle ganz unphilosophisch daran, dass junge Menschen im Ernst glauben, es müsste im Sommer immer heiss sein, im Winter immer Schnee geben, weil das so normal sei und früher schon immer so war. 

Ich dachte eher, dass das verzweifelte Warten auf den Sommer oder den Schnee unseren Umgang mit Zufall und Willkür spiegelt. Und gewisse Sprachen benutzen dasselbe Wort für "Wetter" und "Zeit". Was lehrt uns das? Man merkt es: Sie sind klüger als ich. Helfen Sie mir! [weiter]