Feinstaub Schweiz

Feinstaub Schweiz - aktuelle Karte der Belastung [ weiter ]

Luftreinhaltung

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Wetter & Gesundheit

Kein Simulant, wer sich im Frühling müde fühlt – sagen Mediziner

Lange Zeit wurde Frühjahresmüdigkeit als Einbildung abgetan. Doch immer mehr kommen Mediziner zum Schluss, dass sie ernst zu nehmen ist – und dass man etwas gegen sie tun sollte.

Die Frühjahrsmüdigkeit hat also viele Ursachen. Was aber auch bedeutet, dass man mit vielen Massnahmen gegensteuern kann.
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«Ja, es umgibt uns eine neue Welt!» So frohlockte schon Goethe, als sich die ersten Zeichen des Frühlings zeigten. Denn die Tage sind wieder länger und wärmer, die Sonne steht wieder höher, und in den blühenden Wiesen sieht man Schmetterlinge und knutschende Paare. Das wirkt nicht gerade wie ein passendes Szenario für Abgeschlagenheit und trübe Stimmung. Und doch antworteten in einer Emnid-Umfrage 39 Prozent der Frauen und 22 Prozent der Männer, dass sie alljährlich zwischen März und Juni vom ernüchternden Gefühl der Frühjahrsmüdigkeit heimgesucht werden.

Lange Zeit wurden sie von ihrer Umwelt und auch ihrem Arzt irgendwo zwischen Simulanten und chronischen Schwarzsehern eingeordnet, die überall ein Haar in der Suppe finden. Doch es mehren sich wissenschaftliche Hinweise darauf, dass ihr Problem ernst zu nehmen ist. So ermittelten die Schweizer Chronobiologen Verena Lacoste und Anna Wirz-Justice, dass im Frühjahr die Zahl der Morgenmuffel zwar um die Hälfte zurückgeht, doch dafür auch Nervosität und psychosomatische Beschwerden deutlich zunehmen.  [weiter]

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Wieso wir jetzt unser Velo hervor holen sollten

Mediziner gehen davon aus, dass 30 Minuten Radfahren pro Tag das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung massiv verringert.

Fahrradfahren ist gesund und lässt sich leicht in den Alltag integrieren.

Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen oder Radfahren fördern nicht nur die Gesundheit, sondern heben auch die Stimmung. Während der Laufsport die Gelenke mitunter übermässig belastet, ist das Crawlen im Wasser nicht jedermanns Sache. Bleibt also das Velo!
 
Die Vorteile des Velos

«Das Velo ist ein tolles Sportgerät. Fast jede und jeder besitzt eines und kann damit auch fahren», sagt Sportwissenschafter Dr. Michael Schwarz von Medbase Sports Medical Center Zurich. «Durch den zyklischen Bewegungsablauf eignet sich das Radfahren hervorragend zum Trainieren der Ausdauer.»

Täglich eine halbe Stunde pedalen

Für die meisten bedeutet dies: Abnehmen oder fit werden. Denn Radfahren bringt den ganzen Körper auf Trab. Wer regelmässig in die Pedalen tritt, stärkt das Herz, kräftigt Muskeln und Lunge, hellt die Stimmung auf und baut überschüssige Pfunde ab. 400 Kilokalorien stündlich strampelt ab, wer mit 15 Stundenkilometern unterwegs ist!

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